Tansania- Teil 1

Tansania- die weiten Afrikas

Afrika. Tansania. Dar es Salam. Unsere erste Fernreise Ziel hieß Afrika. Das stand für uns relativ schnell fest. Tansania hat uns durch seine Vielfalt verzaubert und in seinen Bann gezogen. Schon bei der Reiseplanung kamen wir ins Schwärmen. Der Kilimandscharo, die Nationalparks mit ihrer unendlichen Steppe, die pur, pur weißen Strände auf Sansibar und die super netten Leute.

Wir wollten eine Rundreise durch dieses faszinierende Land machen. Wir hatten drei Wochen Zeit eingeplant. Jedoch fiel uns schnell auf das drei Wochen viel zu wenig sind. Wenn ihr könnt plant 6 Wochen ein. Dann könnt ihr unsere Tour ganz Entspannt genießen. Anfangen sollte es  mit der Hauptstadt. Dar es Salam.

Dar es Salam Stadt

Dar es Salam – laut, voll, bunt, stickig, überraschend freundlich

Wir sind von Düsseldorf aus Gefolgen, mit Türkisch Airlines. Wir können diese Airline nur empfehlen super Service, Top unterhaltungsprogram und gutes Essen. Leider konnten wir nur so fliegen, dass wir Nachts in Dar es Salam ankamen. Wir hatten viel gehört über falsche Taxi, Taschendiebe und Abzocke im Touristen Bereich. Dementsprechend waren wir vorsichtig. Als wir jedoch,aus dem doch sehr kleinem Flughafen ausstiegen, gab es einen großen Taxi stand. Offiziell Taxi stand da. Unser Weg in die Stadt betrug 5 km, es war dunkel. Also ohne Taxi ging es nicht. Schlussendlich, fuhren wir mit dem Taxi in die Stadt. Der Fahre war sehr nett, auch wenn er relativ rasant unterwegs war. Er fuhr uns bis zu unsere Adresse und wartet so lange vor dem Hotel, bis wir eingecheckt hatten. Nächt wären in Dar es Salam nicht sicher, sagte uns der Mann hinterm steuer. Das sollten wir noch öfter hören.

TSH(Tschilling), Doller und Euro. Am besten man bezahlt mit TSH. Wer mit Doller bezahlt, bezahlt meistens mehr.

Nach dem wir uns ausgeschlafen hatten, zogen wir uns was an und wollten die Stadt besichtigen. Wichtig, man soll nicht Zuviel Haut zeigen. Das wird nicht gern gesehen. UEs hat auch eine Vorteil, so bekommt ihr keinen deftigen Sonnenbrand. Man wird angesehen, wie ein fremder, wenn man über die überfüllten Straßen der Stadt läuft. Wir fallen ja auch auf als weiße. Auch das wird sich durch unsere Reise durchzeihen. Wir haben uns daran nur schwer gewöhnen können. Ich rate euch, teuer Handys oder Cameras im Hotel zu lassen. Ihr werdet so schon sehr oft angesprochen werden und mit so auffälligem Gepäck, könnte ihr schnell stark Bedrängt werden.  
Leider ist das Alltag in Tansania. Die Leute sprechen dich an, wollen dir etwas verkaufen. Aber es ist ja nicht so, als würden wir Deutschen, das nicht schon kennen. Fahr mal zum schiefen Turm nach Pisa oder geh am Strand auf Ibiza spazieren überall wirst du angesprochen ob du nicht ne neue Sonnenbrille haben möchtest. Gute Qualität, Guter Preis. Und wenn man mal drüber nachdenkt, weiß man, das unser westlicher Lebensstil, da nicht ganz unschuldig dran ist. Aber das ist ein anderes Thema.
Wir nahmen uns ein TUK TUK. Und fuhren an den Strand. Wichtig!Verhandelt vorher den Preis. Und wer Mitfahren darf. Bei uns wollte nämlich gerne einer dazu steigen und ebenfalls dran verdienen.

TUK TUK

Der Strand von Dar es Salam ist leider nicht zu empfehlen. Er könnte so schön sein. Es stehen Palmen am Strand, und das Wasser hat eine wundervolle Farbe. Aber oft findet man Müll , teilweise ist es ziemlich gefährlich, es liegen Spritzen im Sand. Da möchte man nicht Drauf tretten. Allerdings gibt es alternativen. Wir sind mit dem TUKTUK nach Coco beach gefahren. Dort sieht es relativ schön aus, allerdings kann man dort nicht schwimmen gehen, überall sind Seeigel. Ein Einheimischer hat micht mit in die Welt der Seeigel genommen. Von oben wirken sie super klein, aber als er Sie aus dem Wasser nahm, war er Rießig. Trotzdem tat es nach 24h unterwegs, gut einfach mal am Strand zu liegen. Und es gibt sie, die schöne Strände, sie sind nur leider, vor den großen Hotels, privatisiert.
Nichts desto trotz lohnt es sich, mal daraus zu fahren. Es gibt süße Restaurant, die die dirkt am Starnd liegen. Das Essen war sehr günstig und typisch Afrikaisch. Uns hat es sehr gefallen. Hier halten sich meist nur die Einheimische auf. Man sieht sie oft, mit kleinen Boten Raus fahren, zum fischen oder die Kinder spielen am Strand. Wichtig! Ihr sollte euch auf jedenfall vor der Sonne schützen. Es hat mich am ersten Tag ziemlich stark erwischt, dabei brauch ich in Deutschland nur sehr selten Sonnencreme. Aber in Afrika reichten 2 Stunden.

Coco Beach

Dar es Salam hat aber auch schöne Ecken, es gibt Richtige Einkaufszentrums und nobel Restaurants. Große Hotel Anlage, wo sich schöne Strände hinter verbergen. Diese haben allerdings Europäische Preise. Wir sind lieber auf der Straße oder in unserem Hotel essen gegangen. Für 5 Euro, für 2 Personen ein Abendessen mit Vorspeisen und Nachtisch, ist nicht zu Toppen. Und außerdem finde ich es wichtig die Essgewohnheiten und ihre Spezialitäten kennen zu lernen. In unserem Hotel hatten wir einen super netten Kellner. Als wir fragten, welches Bier gut ist und wo wir zu später Stunde noch was her bekämmen, meinte er er würde uns was besorgen. Und er holte uns tatsächlich leckeres Bier.

Ich und der Einheimische auf Seeigel jagt.

Insgesamt war wir drei Tage in Dar es Salam. Wir finden 2 Tagen reich völlig. Nach drei Tagen hatten wir schon ein richtiges Kratzen im Hals. Wir denken das kommt von dem hohen CO2 Gehalt in der Luft. Woher der kommt. Es werden noch relativ viele alte Autos gefahren. Und die Müllentsorgen besteht hier in Verbrennen. Und es wird wirklich alles verbrannt was der Tansania nicht mehr gebrauchen kann. Und es nicht so das hier viel weg geschmießen wird. Z.b. aus einem alten Autoreifen machen sie sich noch ein paar Schuhe. 
Unser nächster Stop sollte Arusha sein.

Mit dieser kleinen Maschiene gings von Dar es Salam nach Arusha

Arusha so warm, bunt, freundlich und ganz anders als die Hauptstadt

Als wir unseren Flug mit der kleine Propeller Maschine hinter uns hatten. Landeten wir auf einen sehr kleinen Flughafen. Unser Gepäck konnten wir quasi selbst aus der Maschine holen.  Im warte Bereich gab es Plastik Stühle und ein Gate zum auschecken suchten wir vergebens. Dafür bot sich uns ein Tor, wo wir den Flughafen verlassen konnten. Die Inlands Flüge sind ausgesprochen günstig und sehr einfach von Deutschland aus zu buchen. Dahinter sollten uns viele Taxi Fahrer erwarten. Nach einigem Suchen fanden wir ein Vertrauens würdiges Taxi, dass uns zu unsere Unterkunft brachte. Alle Unterkünfte haben wir über Booking.com gebucht und nicht einmal ein Problem gehabt.
Unsere Fahrt ging komplett durch Arusha, dort viel uns direkt auf, wie grün die Landschaft hier doch schon ist. Aber auch wie einfach die Leute hier lebten.  Kleine Hütten, reiten sich aneinander. Hin und wieder mal ein kleiner Einkausladen, oder eine Schmiede. Was Auffiel, dass es relativ viele Frisöre gab. Warum das so ist, konnten wir auf unser Reise nicht herraus finden.

Park in Arusha

Mitten in der Stadt gab es diese grüne Oase.

So sahen die kleine Hütten aus, die sich an den Straßen seiten Tummelten.

Unser Hotel war wie ein Bunker, ummauert mitten in den Salms. Wir hatten ein wundervolles Hotel, mit sehr netten Leuten. Ab und an viel Mal der Strom aus. Das machte aber nichts, da man sich unten auf der Terrasse, gut beschäftigen konnte.
Wir haben noch am selben Tag das Hotel verlassen. Wir wollten unsere Umgebung kennen lernen. Und ein paar Kleinigkeiten Einkaufen. Die Einheimischen haben gesagt, wenn wir über Tag durch die Salms laufen, wird uns nichts passieren.  Gegen Abend sollten wir aber Lieber zurück sein oder ein Taxi nehmen um von A nach B zu kommen. Hier können wir euch nur Empfehlen fragt nach! Sie leben hier. Sie können euch Tipps zu Ort geben und wie ihr Sicher von A nach B kommt.
Es war interessant zu sehen, wir hier das Leben stattfindet. Aber auch hier, haben wir einige sehr moderne Anlagen gefunden. Afrika ist stark im Wandel.  

Kultur Museum Arusha
Kultur Museum in Arusha

Frisches Obst kauften wir stets auf der Straße, es sah lecker aus und kostet nur wenige Cent. Krank davon geworden sind wir nie. Vorher Abwaschen und fertig.
Arusha hat ein sehr schönes Museum, mit großem Handwerksmarkt. Kann ich nur empfehlen. Wir haben die Stadt nur zu Fuß erkundet und uns dabei sicher gefühlt. Am 4 Tag trafen wir das erste mal auf Holand Experianz. Wir hatten in Deutschland schon einige Touren gebucht. So kamen wir auch auf Arusha. Den Arusha hat einen eigenen Nationalpark. Und wie soll es anders sein. Er heißt Arusha Nationalpark. Wir wurden direkt an unserem Hotel abgeholt, nahmen unsere Sachen mit und fuhren morgens in der Früh zum Nationalpark. Wo wir mit Niko eine wundervolle Tour gemacht haben.

Hofland Expedition, nicht alles hat Reibungsfrei geklappt.

Leider kann man es nicht so gut erkennen aber hinter uns tummelt sich eine Horde Giraffen.

Giganten der Natur, wundervolle Tiere. Wie sie sich bewegen, einfach unglaublich.

Unberühret Natur soweit das Auge reicht. Das besondere an den Parks in Afrika ist. Das sie alle nicht eingezäunt sind. Sprich die Tiere wandern, besonders in der Regenzeit. Also kann es passieren das du ausserhalb des Parks aufeinmal zebras laufen siehst.

Die National Parks haben relativ hohe Eintrittspreise, weswegen wir uns da für eine Organisation entschieden haben, die uns direkt mehre Aktivitäten Angeboten hat. Was uns so einiges an Geld gespart hat. Ebenso den Transport zu den doch sehr weit draußen liegenden Parks wurden uns so abgenommen. Zwei Freunde von uns haben sehr lange nach der Louge gesucht. Das ganze mit Taxi was sie dann doch ne Stange Geld gekostet hat.
Nach dem wir den Arusha Nationalpark verlassen haben. Wartete auf uns eine Überraschung, wir wurden mit in eine Loug genommen. ( Wo wir auf Bekannte, oben genannte, getroffen sind) Wo wir eine Nacht bleiben konnten. Der Sternehimmel, war dort so ausgeprägt. So etwas haben wir noch nie zuvor gesehen. Zum ersten mal in unserem Leben, haben wir die Milchstarße gesehen. Hier viel unsere Entscheidung eine neue Camera zu kaufen. Da wir diese besondere spektakel nicht einfangen konnten.
Die Loug lag auf einem Hügel, wo sich zu dessen Füßen, die Steppe erstreckte. Es war Magisch.
Nachts hilten die Einheimischen die Hyäne fern. Sie liefen mit ihren langen Messern um das Gelende. In der Nacht hörte man das Ziepen der Grillen und das heulen der Hyänen….

Die Aussicht ein Traum.

Man konnte die schönheit kaum fassen.

Am nächsten Tag sollte es weiter gehen der Tarangeti Nationalpark wartet auf uns….