T4 Ausbau

Eine Rote Liebe mit dem Ausblick auf ein unvergessliches Vanlife erlebnis.

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Eine Rote Liebe…

Was wir nach unserem ersten Roadtrip mit einem VW Passat wollten, war ein großes Auto. Etwas mit einem Bett und vielleicht die möglichkeit einer Küche und ja ein Kühlschrank. Der muss injedemfall dabei sein. Unsere Ansprüche waren gering. Wussten wir doch noch nicht was richtiges Vanlife bedeutet.

Wir sind einigen Leuten begegnet und alle waren nur am schärmen von diesem Vanlife.

Also stand fest wir wollen mehr. Wir informierten uns sahen und stundenlang Autos auf Mobiel an und verliebten uns in den T4 Bulli. Also was haben wir gemacht:

Gekauft 2016! Umbau Winter 2017.
Was wollten wir: Ein Reisetaugliches, Alltagtaugliches und comfortables Heim auf Rädern. Gedacht. Geplant. Gemacht….

Als erste kommen mal ein paar Eckdaten zu unserem Schätzchen Roswita. Ja genau das ist ihr Name Roswita unser T4.
– Baujahr 1998
-2.5 TDI
– 5 Gang
-102 PS
– Schiebedach
– Rückfahrkamera
– Tornadorot
– drehbare Sitze
– kurze Radstand
-lange Front

T4 Bulli 1998
T4

Frontausbau

Angefangen haben wir damit, dem Bulli die Front zu klauen. Sprich, Motorhaube, Kühler und Seitenteile, abgebaut. Die Motorhaube und der Tankdeckel wurden neu lakiert.

T4 ohne Front

Front wurde neu Lakiert

Komposter

Wir haben es genutz, dass unser Bulli, ohne Front war. Der Komposter hatte ordentlich bletter gesammelt. Wir haben den Komposter mit Mike Sanders Paste ausgekleidet. Jeden noch so kleine Holraum haben wir damit befühlt. Als Isolierungsschutz und Rostschutz.

Isolierung

Wir haben die komlette innenverkleidung entfernt. Bis wir auf den Rahmen schauen konnten. Darauf haben wir dann das selbstklebende Amaflex geklebt.

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Es ist super einfach zuzuschneiden und aufzukleben. Wir haben damit, sogar die kleinsten Holräume ausgefüllt.

Wir haben uns viele Inspiration im Internet geholt und auf anderen Blogs. Bis wir unseren eigenden Plan zuende geschmiedet hatten.

Was wir als äußerst Schwierig empfanden war, das der Kastenwagen nach oben hin enger wurde. Sprich wir mussten unser Konstruktion anpassen. Für das Raumgefühl ist es äußerst wichtig dies zu beachten. Wenn ich zum Beispiel nicht mehr grade im Bett sitzen kann, weil die Decke schon so nahe ist. Oder weil der Seiten schrank oben genau so breit ist wie unten und damit mehr in den Raum hineinsteht, bekommt man ein beengtes Gefühl. Jedoch haben wir auf diese Krerien geachte und den Ausbau auch mehrmals geändert. Wir haben Probe gelegen und wenn wir uns nicht Wohlfühlten wurde es halte wieder geändert. Was natürlich etliche an Zeit geschulckt hat. Aber die Sache definitiv wert war. Das ist der Vorteil wenn du alles selber machst. Du bestimmst wie es aussehen soll! Wie es sich anfühlen soll!

Dieses Regalgebilde konnten wir drei mal raus holen. Bevor wir zufrieden waren.

Ebenso finde ich es besonders wichtig sich auszuleben. Wenn Ihr der Meinung seid, die Wände müssen Farbe haben, dann macht es. Wir haben es nicht bereut. Es hat uns immer ein warmes Gefühl gegeben. Allerdings würden wir keine Hochglanz farbe mehr nehmen. Die blätter zu schnell ab

Strom

Strom ist in unsere heutigen Gesellschat der wichtigste Punkt schlecht hin. Wir haben in unserem T4, keine Solar- Anlage verbaut. Sonderen sind mit einer Batterie (AGM 900Amp/94 Amp/h ) ausgekommen. Wir konnten 4 Tage stehen ohne Aufladung. Unsere Verbrauchpunkte waren Licht und Aufladung-Technischer Geräte, wie Handys, Kühlschrank, Camera und Tablett. Unsere Baterie war so kosepiert, das sie sich wärend des Fahren aufgeladen hat. Ebenso war sie mit der Autobatterie zusammengeschaltet. Was bei kurzen Reisen auch super ist. Man fährt ja doch relativ viel. Willst du jedoch länger stehen, solltest du dich mit dem Thema Solar beschäftigen. (Link folgt) In unserem Weltreise mobil werden wir diese verbauen. Und natürlich ausführlich darüber berichten.

Wasser Versorgung

Wir haben in unserem Bulli einen 30 Liter Wassertank verbaut. Der mit einer einfachen Tauchpumpe mit unsere Spüle verbunden worden ist. Mit 30 Liter sind wir ca. 4 Tage ausgekommen, dann mussten wir auffüllen.

Unser Wasserhaben wir, mit Hilfe einer Tauchpumpe nach vorne geleitet. Was man hier unten im Bild sehen kann

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Unser Wassertank

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Unsere Garage

Was wir durch unseren Ausbau gerlernt haben:

  • man kann alles ausprobieren
  • wenig Platz ist völlig in Ordnung
  • weniger ist vielmehr
  • verlass dich auf dein Gefühl
  • beim nächsten Ausbau machen wir trotzdem alles anders
  • es muss nicht immer schön sein, sondern Praktisch
  • man kann alles einbauen, auch ne Waschmaschiene
  • man muss nicht alles können, nur wissen wo man es nachschlagen muss
  • lass dich nicht entmutigen
  • planung ist nicht alles, es ändert sich im Bau sowieso wieder
  • Strom ist kein unrelevates Thema

Fazit: Wenn ihr Plant einen Bulli umzubauen, dann macht es einfach. Es kann nervig werden, manchmal will man hinschmeißen, aber das Ergebniss lohnt sich. Du kannst überall hin und hast dein eigendes Heim immer mit dabei. Es gibt nichts besseres unsere Meinung nach!

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Da wir gerade wieder unserem Hubert am Umbauen sind. Werden wir darüber im nächsten Blog-post sehr ausführlich Bereichten.