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Nord Spanien

Nord Spanien wir hörten nur gutes, waren voller Vorfreude aber auch Erwartungen. Und wurden nicht enttäuscht. Das Land in dem der Lifestyle Vanlife gelebt wird. Berge, steil Küsten, Goldener Sandstrände, Surf – Gebiet, Wildcampen, alles was das Herz begehrt….


 

Beginn unvergesslicher Vanlife- Momente

Wir starteten am Samstag morgen den 15.September 2018. um 14:00 in unserem kleinen Dörfchen Alstätte. Wir hatten 1436 km vor uns. Bei uns Regnete es, ich wüsste nicht, was es einfacher macht, sich auf 1436 km zu freuen. Wir fuhren  auf die Autobahn Richtung Süden, der Sonne entgegen ein wunderbares Gefühl. Wir hielten nur um Notdurft zu machen und um Nahrung aufzunehmen. Je länger wir unterwegs waren desto so schwieriger wurde das lange Sitzen. Ihr kennt das sicher. Wir haben immer unsere Lieblingsalben dabei, ebenso benutzen wir Spotify. Für jeden der ein großer Fan der drei ??? ist, ich kann es nur empfehlen dies unterwegs zu hören. Die Zeit vergeht wie im Flug.

In Frankreich müsst ich wahnsinnig aufpassen, wegen den Radar- Kontrollen. Thomas wurden geblitz, ist ihm 2016 auf dem Weg nach Protugal auch passiert.
Die Franzosen lassen sich das gut bezahlen.

Ebenso Maut. Wir haben im Internet recherchiert, was uns die Maut in Frankreich und Spanien auf dieser Strecke kosten würde. 90 Euro!

Das war es uns nicht wert, wir haben bei Google – Maps die Funktion, Mautstraßen vermeiden, benutzt,( fürs ganz Spanien eingestellt gelassen) das hat super funktioniere. Allerdings muss man mit länger Fahrzeit rechnen. Ohne Maut 16.00, mit Maut 13.30 Stunden. Das muss am ende jeder für sich entscheiden. Ich kann euch aber sagen das die Maut freie Strecke, dreimal Interessanter ist und du länger wach bleiben kannst, da es nicht nur gerade ausgeht. Ebenso kannst du anhalten, wenn dir ein Ort oder ein Naturschauspiel gefällt.

Da wir aber um 3:50 doch etwas Schlaf brauchten, hielten wir in Frankreich an einer kleinen Nische an. Und gönnten uns einige Stunden schlaf. Um 9:00 den nächsten Tages ging es nach einem guten Frühstück weiter…

San Sebastaian

Eigentlich war unser erstes Ziel die Stadt San Sebastain. Es ist eine Riesen Stadt mit 186.064 TSD Einwohner, da wir nicht so große Fans von größeren Metropole sind suchten wir uns einen Parkplatz am nächsten einsamen Strand.
Allerdings kann ich sagen das San Sebastaian eine sehr schöne Playa hat. Playa de La Concha, mit einer schönen Promenade. Da wir aber mit Hund unterwegs sind, war diese für uns Tabu. Hunde sind hier nicht erlaubt. Leider begleitet uns diese Verbot noch durch ganz Spanien.

 

Playa Agiti Bidea

So einen Einsamen Ort, kann wer gut sucht, öfters hier in Spanien gefunden werden. Allerdings sollte man sein Auto gut einschätzen können und ein guter Fahrer sein. An diesem Strand, den wir fanden, war niemand, außer wir. Allerdings gab es dort nur Felsen. Wir hatten überlegt über Nacht dort zu bleiben zogen aber einen Stellplatz in den Bergen vor. Der Weg dorthin war eng und kurvig. Da wir aus  den Bergen kamen, ging es tief nach unten.
Nordspanien reizt mit seiner Bergischen Landschaft, direkt am Mee. Mit der APP Park4night haben wir viele Parkplätze oben in den Bergen(mit Blick aufs Meer ), aber auch an Küsten/Strand nähe gefunden. Wenn man für eine Nacht bleibt, wir oft nichts gesagt. Meist ist man nicht alleine, jetzt am ende der Session, finden sich immer noch vereinzelt ein, zwei Vanlife- lieben die mit einem den idyllisch Platz teilen. Besonders beleibt sind die Parkplätze entlang des Jakobs Weges wo oft auch die Anbindung von Toiletten gibt.

San-Sebatsian- Jakobs- Weg-Vanlife.jpg
San Sebsatian Aussicht von Jakobs Weg Parkplatz

Zarautz

Zarautz ist eine kleine Stadt mit 23.117 Einwohnern. Bekannt für seinen 2.500 Meter langen goldenen Sandstrand, die Surfer tummeln sich im Wasser. Am Strand kann man den Surfern zusehen und an der Promenade lässt es sich gut Eis essen. Die Innenstadt besticht durch ihre kleinen, engen Gassen, mit vielen kleinen Läden. Das Parken in Zarautz ist sehr teuer, wir haben für 3.5 Stunden 5 Euro bezahlt.In Strand nähe kann man überall ein Surfbrett und einen Neoprenanzug ausleihen. Leider ist es auch hier so, das Hunde während der Session (April- ende September) nicht an den Strand dürfen.

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Zarautz-Strand-2500 Meterlang, perfekte Wellen zum Surfen…

Was uns nach einigen Stunden in der Stadt dazu brachte weiter zu fahren. Bei 35 Grad wollten wir unbedingt ins Meer. Und Xupi musste mit. Also Google Maps an geschmissen und geschaut wo man den nächste Strand sehen kann und hin da. Und Getaria gefunden 2 km von Zarautz entfernt. Vorsicht die Straße führt am Meer entlang und man kann nicht wenden. Jedoch ist es ein Erlebnis dierkt zwischen Meer und den Bergen zufahren. In unserem Video (Youtube kommt in kürze) könnt ihr einen wunderbaren Einblick auf diese Straße erhaschen. Nach ca. 4 km erscheit eine Halb Insel. Eine halb Insel auf der einen Seite, ein Riesiger Strand zum Schwimmen auf der anderen Seite, aber auch hier Hundeverbot.
Allerdings ist auf der anderen Seite eine Bucht mit guten Wellen zum Surfen, besonders für Anfänger. Oben steht ein Schild Hundeverboten, aber schaut man auf den Strand, sind unzählige Besitzer mit ihren Hunden unterwegs. Meist Einheimische, scheint ein Inoffizieller Hundestrand zu sein.

Tipp: Wir schauen immer wie sich anderen Menschen, besonders Einheimische, verhalten. Oft lohnt es sich, da die Regel und Gesetzte in ihrem Land/ Stadt besser kennen und genau wissen wie weit sie gehen können. Das kennen wir von uns Zuhause ja auch.

Ebenso scheint es das viele direkt an dem Strand, auf den Parkplätzen stehen bleiben und die Nacht verbringen. Wir haben da unsere Dusche auf gebaut und uns essen gemacht. Hat niemanden gestört.

Der Parkautomat beendet seinen Dienst ab dem 17.9. ab dann kann man dort umsonst stehen.

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Zarautz-Strand-Halb Insel – Getaria

Wir haben uns allerdings wieder einen Platz in den Bergen gesucht, 20 Minuten von hier entfernt, direkt am Jakobs weg. Ein Grund war auch das wir keine Toilette an Bord haben und in so einer belebten gegen es für eine Frau doch schwierig ist, ein stilles Örtlichen zu finden. Die Parkplätze am Jakobs weg gleichen Oft einem kleinem Park, meist gibt es fließen Wasser ( Trinkwasserqualität) und Toiletten, ebenso Bänke und Stühle. Es ist auf jedenfall mal eine Überlegung Wert den Jakobs weg zu laufen, allein wegen seiner wunderschönen Lage.

 

Baiko

Baiko ist ein kleiner Fischerort ca. 10 TSD Einwohnern 90 km von Zarautz. Der geheime Surfhotspot. Wer hier Surfen möchte sollte kein blutiger Anfänger sein. Die Wellen sind teilweise sehr hoch. Aber zum Anschauen bekommt man hier einiges Geboten. Allerdings ist am golden Strand auch hier bis ende September Hundeverbot. In der linken Ecke allerdings kann man mit Seinem Hund hin, es ist allerdings kein Sandstrand.

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Baiko ein kleines Dorf, mit einem großen Surferhotspot.

Auch hier trieb es und wieder in die Berge. Wir kauften ein und Suchten uns einen Stellplatz und fanden einen große Platz mitten in den Bergen. Mit einer Hammeraussicht.

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Oben in den Bergen stehen und diesen Blick aus unserem Bulli genießen. Traumhaft.

Wir stellt den Bulli direkt an den Aussichtspunkt. So haben wir hier oben die ganze Zeit einen Herrlichen Blick aufs Meer, selbst hier oben hört man das Wellenrauschen. Was gibt es schöneres als in einem Wald zu schlafen, mit Blick aufs Meer und Wellenrauschen im Ohr.

Bilbao

Die Hauptstadt des Baskenlandes mit 345.112 TSD Einwohnern, bezaubert mit ihrem ganz besonderen kleinen Gassen und seiner malerischen Lage. Gelegen Zwischen Bergen und dem Meer, bietet es alles was das Herz begehrt. Die Altstadt, die am Ria del Nervion O de Bilbao liegt. Besticht durch ihre verwinkelten Gassen und bunten Häuser. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen, Essen oder Sightsing. Aber Achtung in Bilbao gibt es die Siesta. Um 14 Uhr schließen alle Geschäfte, nur die Restaurant haben noch geöffnet. Man hat das Gefühl das jeder seine Arbeit still legt und sich ganz der Mittagspause widmet. Um halb 5 nimmt das Treiben wieder seinen vollen lauf. Die Geschäfte haben meist lange offen, bis 19 oder 20 Uhr ist da keine Seltenheit.

Tipp: Das Parken ist in ganz Spanien relativ teuer. So auch in Bilbao, wir haben in einer Tiefgarage geparkt. Ja leider haben die meisten eine höhnen Begrenzung über 2 Meter. Ein ganzer Tag kostet dort 13 Euro. Die Spanier machen den Holländern doch glatt Konkurrenz was die Parkpreise angeht. Wir fanden es sinnvoll in der Tiefgarage zu Parken, da es doch draußen etwas rauer zu geht und die Autofahrer auch gerne mal die Stoßstange benutzen. Und es am Straßenrand sehr mühselig war einen Parkplatz zu finden.

Fazit: Trotz der treueren Parkkosten ist Bilbao difinitiv eine Reise wert. Mal raus aus der Natur und voll in den Trubel für einen Tag garkein Problem. Abends aber wieder raus und sich einen Stellplatz suchen, mit der App park4night üpberhaupt kein Problem. Innenhalt 15 Minuten hat man die Stadt verlassen und in 20 Minuten den nächsten Stellplatz erreicht.

San Vicent de la Barquera

Das kleine Fischerdörfchen an der Costa Verde hat mich verzaubert. Mit seinen unzähligen Surfspots und pur pur goldbraunen Stränden. Das ist es wonach jeder Vanlife liebende sucht. San Vicent de la Barguera mit seinen 4.196 Einwohnern liegt direkt am Naturpark Oyambre und hier gibt es die Strände, in Nord Spanien, jeder sucht. 57 Quadratkilometer Naturschutzgebiet. An den meisten Stränden gibt es immer mal wider Verbots schildre für Hunde, aber besonders außerhalb der Hauptsaison interessiert es niemanden.

 

Der Bulli parkt am Meer, neben noch eignen weiter Bulli Liebhaber, wenn man aus dem Heck heraufschaut sieht man nur das Meer, keine 2 Minuten und man Sand zwischen den Zehen, Salz liegt in der Luft und mit dem Füßen steht man schon im Wasser. Ein Traum. Grundsätzlich ist es verboten hier zu parken. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Allerdings solltet ihr hier nicht länger als eine Nacht verweile. Die Polizei fährt mehrmals an den Stränden vorbei. Wir haben spätestens nach 2 Nächten den Platz gewechselt. Was bei über 60 Stränden kein Problem da stellt.

 

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San-Vincent-de la- Barquera alleine am Strand

Hier könnten wir ewig bleiben. Wenn man im Wasser auf seinem Surfbrett liegt, und auf die Nächste Welle warte und nur einen kleinen Blick zurück auf den Strand wirft, dann sieht man sie. Sie thronen über dem Meer empor. Die Picos. Oder auch Pico de Europa genannt. Das ist unsere nächstes Ziel.

Pico de Europa

Das Pico de Europa ist ein Kalkstein- Massiv im Kantabirischen Gebirge. Es ist der erste Nationalpark der in Spanien entstanden ist. In den Picos befinden sich etwa 200 Gipfel mit über 2000 Meter Höhe. Der höchste ist der Torre de Cerredo.

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Irgendwo im Pico de Europa

Man kommt eigentlich überall zu Fuß hin. Es gibt auf den höchsten Berg auch eine Gondel bahn, allerdings ist 17 Euro pro Person nicht ganz günstig. 2 km weiter kann man einen 11 km Tour hinauf auf den Gipfel laufen und einen Blick über die Wolken genießen.

Der Eingang der Nationalpark befindet sich in der Nähe von Leon.

Um zu dem berühmten Lago de Covadonga zu gelangen gibt es nur eine Straße die hinauf führt. Diese ist für privat Person nur von 21:00 Uhr bis morgen 7:30 geöffnet. Außerhalb dieser Zeit kann man mit Bussen nach oben gelangen. Direkt am Lago de Covadonga ist ein Parkplatz mit einem kleinem Restaurant. Von daraus beginnen die meisten Touren. Um eine passende Route zu finden haben wir die APP Komommd benutzt. Super um Wanderung in der Nähe zu finden, mit GPS wird man durch die Berge geführt.

Auch wir sind 11,3 km von daraus gewandert es ging steil bergauf durch wiesen und Täler. Wenn ihr allerdings mit Hund unterwegs seid sowie wir, dann nehmt euch vor große Vieh- Herden in acht. Meist werden diese nur von mehreren Hunden bewacht und die haben es überhaupt nicht gerne wenn man da mit seinem eigenen Hund her läuft. Ist uns passiert als wir etwas vom weg abgekommen sind. Aber es lohnt sich Mittag auf einem der Gipfel zu machen und bis zum Atlantik gucken zu können.

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Blick auf den Atlantik vom Pico de Europa

Tipps: Backt euch genug Essen und Wasser ein. Da es unterwegs nichts gibt, durch das Ganze Vieh findet man ohne Kohle-filter kein sauberes Wasser und aus Grasbüschel gibt es da auch nichts

zu essen. Es ist fantastisch ruhig in den wundervollen Bergen des Pico de Europa.

Fazit: Nord Spanien verzaubert mit seinen wunderschönen Stränden die nicht nur zu Surfen einladen, sondern auch einen wunderbare Abkühlung bieten. Und wer mal keine Lust mehr aufs Meer, hat der fährt in die Berge, diese sind nur einen Katzensprung entfernt sind. Und jeden Beusch wert sind…

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