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Belohnung mal anders….

Hubert und Kanadas wunderbarer Osten

Nach gut 2,5 Wochen Stillstand haben wir nun endlich unser Ersatzteil. Nachdem wir uns in Digby verabschiedet haben, wollen wir uns endlich auf die Reise nach Ottawa machen, da wir New Brunswick und Quebec schon auf dem Weg von Halifax nach Digby besichtigt haben.

Ottawa

Nach ca. 1300 km auf den schrecklichen Straßen Kanadas sind wir in Ottawa angekommen. Bei warmen 25 Grad und endlich besserem Wetter, haben wir nun diese wunderbare Stadt vor uns. Unser langes Ausharren hat sich gelohnt, die Stadt empfängt uns mit ihren zahllosen roten und weißen Tulpen.

Die als sehr sauber geltende Stadt, hält was sie verspricht. Der gleichnamige Fluss führt zu dieser Jahreszeit eine Menge Wasser, wodurch einige Zugänge die direkt an den Fluss führen, leider abgesperrt sind. An den übrigen zugänglichen Stellen herrscht gerade in den milden Abendstunden reges Treiben.

Downtown bietet zwar ein paar Hochhäuser, aber dennoch steht hier ganz klar die historische Architektur im Vordergrund.

Gerade die Parks um Downtown sind ein Muss für jeden Besucher. Einer der Schönsten ist zweifelsohne der Parliament Hill. Jeder dieser Parks hat seinen ganz eigenen Charme und lädt auf seine eigene Weise zum Verweilen ein. Einfach eine gemütliche Decke mitnehmen und den Abend ausklingen lassen. Im Winter hat Ottawa auf dem Rideau-Kanal mit 7,8 km die längste Eisbahn der Welt.

Wer also vor hat im Winter diese wunderschöne Stadt zu besuchen, wird diese wahrscheinlich von einer ganz anderen, ebenso schönen Seite kennenlernen.

Bei der nächsten Station unserer Reise handelte es sich um den…

Algonquin Provinz Park

Diese Traumhafte aussicht. Einfach Wahnsinn….

Elche, Camping, Moskitos und natürlich Elche. So würden wahrscheinlich einige diesen wunderschönen Nationalpark in der kanadischen Provinz Ontario bezeichnen, aber damit wäre der eindrucksvollen Landschaft nicht mal annähernd der Tribute gezollt den dieser Park verdient hat.

Die immergrüne Landschaft und die Artenvielfalt die dieses Fleckchen Erde innehält haben uns aus dem Staunen kaum herauskommen lassen.

Ja, natürlich nerven die Moskitos und die so genannten „BlackFlies“ wenn man auf einem der unzähligen Campingplatze den atemberaubenden Sonnenuntergang genießen möchte. Da wundert es einen auch nicht das jeder, ja wirklich Jeder, ein kleines Lagerfeuer macht getreu dem Motto „life is better around the campfire“. Doch die kleinen Lagerfeuer, haben wir uns sagen lassen, dienen nicht nur der Gemütlichkeit, vielmehr sind sie eine der besten Arten die Moskitos und Black Flies fernzuhalten. Feuerholz gibt es übrigens auf fast jedem Campingplatz an der Rezeption, kostet ca.12 $.

Wir haben am Tow-River Campingplatz übernachte. Von hier aus führen viele Wander- und Radwege ab. Es liegen Broschüren aus in denen man die nötigen Information finden kann. Wir haben uns an einem Tag 2 Fahrräder geliehen, mit denen wir die Gegend rund um den two river see erkundet haben. Vergessen sollte man aber nicht, dass man für 2Fahrräder/Tag eine stolze Summe von 90$ hinlegen muss. Für wen das aber im Budget liegt, der kann sich auf eine tolle Mountainbike Tour gefasst machen.

Die Wanderwege in der Gegend sind für jeden individuellen Geschmack und jede Ausdauer gemacht. Für den Park müssen wir 2 mit Hubert /Nacht 74$ zahlen, die sich aus 17$ /Person und 40$ für Hubert zusammensetzen.

Nach 2 Nächten machen wir uns wieder auf in die Zivilisation.

Achja und wer glaubt dass es hier draußen auch nur den Hauch eines Mobilfunkempfanges gibt der irrt und zwar gewaltig. Ob wir das Internet vermisst haben?…… Nö!

Wir sind dann mal unter die Biker gegangen…

Unser nächstes Ziel ist Zentral Kanada, ihr könnt gespannt sein…..

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