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Unsere lange Reise durch Kanada. Richtung Westen, Rocky Mountains. Von Ost nach West sind es ca. 7700 km. Wir haben uns auf die Reise gemacht. Von Halifax zum Algonquin Park haben wir die 2000km Marke geknackt. Unser Ziel sind die Rocky’s im Westen Kanadas. Wo einige der schönsten National Parks der Welt zu Hause sind…

Der Blick aus dem Bulli.

Nach dem wir den Algonquin Park hinter uns gelassen hatten, ging es für uns Richtung Thunderbay. Auf dem letzten Campground haben uns die Leute immer wieder gesagt: ,, Es ist schwer aus Ontarion raus zu kommen.“,, Man glaubt gar nicht wie groß Ontario ist“, wir haben nur gelächelt. Was sollten wir auch sagen, wir mussten durch diese Provinz hindurch. Ebenso noch durch zwei weitere. Aber wie immer sollten die Kanadier Recht behalten, der Weg war schier endlos. Wir haben uns aber nicht lumpen lassen und die vielzahl an Wäldern für uns genutzt. Mit der App iOverlander, haben wir uns immer wieder wunderbar, einsame Plätze gesucht. Manchmal mit mehr Austattung, manchmal mit nichts und niemanden. Aber alles umsonst. So sind wir auch auf dieses kleine Paradies gestoßen…

Das Wetter war Warm. Zu warm. Wir hatten einfach keine Lust mehr im Auto zu sitzen. 29 Grad zeigte das Thermometer an. 650 km hatten wir auf Kanadas Straßen schon hinter uns gelassen. Mal wieder fuhren wir einen Tim Hortons an. Da gibt es einfach das beste Internet, und man muss sagen im Inland sind diese tollen kleine Geschäfte nicht oft zu finden. Wir besorgten uns erst mal einen Oreo Cap, genau das Richtige bei den Temperaturen. Dann checkten wir das Wetter und stellten fest, es soll so heiß bleiben. Gut! Das heißt runter von der Straße. Ab die App gecheckt, einen tollen Platz suchen und los. Unser Weg führte uns noch 30 km von dem Truck Stopp Richtung Westen. Da sagt das Navi  auf einmal Stopp. Wirklich was entdecken können wir nicht. Bis auf einmal ein sehr alter Weg sichtbar wird oder was davon über ist. Wir wagen uns herein. Die Bäume hängen tief und die Straße ist matschig und hat tiefe Löcher. Nach ca. 1000Meter, biegen wir rechts ab und kämpfen uns den Weg ein kleines Stück hinauf. Und da sehen wir es. Das reinste Paradies. Niemand ist hier. Wir stellen Hubert ab, ziehen uns aus und springen in den 50 Meter entfernten See. Am Abend machen wir Feuer und zaubern in unserem Dutch Oven grandioses Essen. Hier lässt es sich aus halten. Internet haben wir hier natürlich nicht, aber halb so schlimm. Hier lassen wir uns es erst mal gut gehen….

Ein Blick auf einen See, den wir für uns ganz alleine haben.

Nach drei Tagen wir das Wetter wieder schlechter und wir wollen bis Thunderbay fahren. In 1 ½ Tagen und 1000 km weiter nach Westen erreichen wir diesen Ort, am größten See der Welt. Man kann das andere Ufer, was übrigens schon zur USA gehört, nicht mal sehen. Von Thunderbay aus sieht man den schlafenden Riesen, der auch einen Provinz Park zum Wandern enthält. Von hier aus müssen wir erst mal unsere weitere Route planen. Die Kakabeka Falls liegen auf unserem Weg. Führ eine Mittags Pause lohnt es sich alle male hier einen Stopp einzulegen.

Kakabeka-Falls

Da wir noch ca. 1300km bis nach Calgary fahren müssten, entscheiden wir uns noch einen Stopp einzulegen. Der Riding Mountain National Park in Manitoba. Hier gibt es anscheinend das größte Bären Gebiet in ganz Kanada. Hier lösten wir auch zum ersten mal unsere „Discovery Pässe“ hiermit können wir das ganze Jahr, jeden National Park in Kanada besuchen und etliche Museen. Er kostet 68$. Man sagt bei 7 Tage Aufenthalt in einem National Park, lohnt sich der Kauf. Ein Tages Ticket kostet zwischen 9- 17 $.

Als wir uns nun auf machten, einen der Self- check-in Campinggrounds zu suchen. Begegenten uns dirkt drei Schwarzbären. Sie saßen einfach so am Straßenrand. Es war faszienierend und beängstigen zu gleich.
Auf unserem Campingground gesellten sich gegen Abend noch ein Camper dazu. Ein Pärchen aus Essen. Danke für den schönen Abend. Bei leckerem Essen und gutem Wein, genossen wir den Sonnenuntergang. Ein Tag später machten wir uns auf die 2 tägige Reise Richtung Westen. Unser Ziel der Banff Nationalpark. Was wir nur nicht wussten. Die Fahrt schien endlos. Es ging den ganzen weg nur durch Wiesen, Steppe und wieder Wiesen. Wir freuten uns riesig als endlich die Rocky´s am Horizont auftauchten. Was die Nationalparks in der Westlichem Hemisphäre wohl für uns bereit halten….

Bester Sonnenuntergang seit Digby.

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