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Viva la Mexiko. Nach 5 Monaten haben wir uns endlich über die Grenze gewagt. Und was uns erwartet hat, hat uns wirklich umgehauen. Man hört ja einiges, aber sicher nicht das! Von den größten Kakten der Welt, durch die Wüste ohne Handysignal, zu mega schönen Stränden und schnorcheln mit Whalhaien. Und das alles auf der Landzunge von Mexiko! Willkommen in Baja California!

Angefangen hat alles mit dem Grenzübertritt. Wir haben uns schlau gemacht. Über welche Grenze man am besten gehen soll? Wo muss man nicht so lange warten ? Das Ergebnis war Tecate, ca. 30km östlich von San Diego. Die Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz, 15 Minuten vor der Grenze. Früh morgens fuhren wir los. Nicht nur um auf eine möglichst Menschenlehre Grenze zu treffen, nein auch um den heißen Temperaturen zu entkommen. Als wir ankamen, fuhren wir direkt in die Autoschleuse. Dort wurden wir raus gewunken und durften unser Auto an der Seite parken. Nach einigen Fragen was wir dabei hätten, durften wir unsere Auto dort stehen lassen und begaben uns an die Formalitäten. Xupi ließen wir im Auto. Nach ihm hat niemand gefragt. Als erstes ging es für uns, um die Visum frage, 6 Monate hätten wir gerne. Nach dem uns der Grenzbeamte gefragt hat, ob wir Honig oder Salsa kaufen wollen, wir haben dankend abgelehnt. Füllten wir unsere Touristen Karte aus bekamen unseren Stemple und mussten dann zum weiße Kassenhäuschen um unsere Visum zu bezahlen. Gekostet hat uns das ganze 45$ pro Person. Jetzt fehlt noch die Temporäre Einfuhr (TIP) für unser Fahrzeug. Die konnten wir ebenfalls am Kassenhäuschen beantragen. Wir brauchten eine Kopie von der Touristen Karte, auf der Mexikanischen Seite ist ein Kopieshop, 0,25$ kostet eine Kopie. Nach dem das erledigt war, werden die Papiere für die Einfuhr bearbeitet. Da in unserem Fahrzeug schein nicht drin steht, das es ein Wohnmobil ist mussten wir zu den regulären 60 $, noch 200$ Kaution bezahlen. Die bekommen wir bei der Ausreise wieder. Nachdem das erledigt war erhielten wir unsere TIP, die enthält auch einen Sticker den man unter dem Spiegel klebt. Wichtig so weiß die Polizei das, dass Auto eingeführt wurde. Für Baja California braucht man diese nicht, nur für das Festland ist es notwendig.

Ensenada

Man soll sich erstmal von der Grenze entfernen. Am besten 200-300 km. Genau das haben wir auch gemacht. In Ensenada haben wir einen großen Walmart gefunden. Dort wurde erst mal Eingekauft und eine Sim Karte besorgt. Hier wurde uns sofort geholfen und die Sim karte eingerichtet. Etwas außerhalb haben wir uns dann für einen Campingplatz entschieden, wo wir erstmal 2 Tage alles sacken lassen wollten. Hier merkte man schon deutlich wir sind in Mexiko. Die Strände teilweise Menschenleer. Einfach Traumhaft.

Das Surfboard sollte hier nicht fehlen.

Die größten Kakteen der Welt

Kurz nach Ensenada, kommt man in die größte Kakteen Wüste der Welt.
Hier stellten wir auch fest warum Baja California als gefährlich eingestuft wird. Die Straßen sind Menschenleer, das nächste Dorf kommt erst in 500 km und Handyempfang gibt es hier nicht. Wenn was passiert, ist man auf sich gestellt. Trotzdem fühlten wir uns hier Sicher. Wir bestaunten die riesigen Kakteen und können verstehen warum es die größten der Welt sind.

Bahia de Los Angels

Ein Traumhafter Ort. Mit einem noch besseren Campingplatz. Direkt am Meer. Das Wasser hier ist Kristall klar. Perfekt zum Schnorcheln. Und besonders gut eignet es sich hier mit den Wahlhaien zu schwimmen. Im September/ Oktober ist hier Hauptsaison. Hier haben wir zwei wunderbare Menschen kennen gelernt, mit diesen beiden haben wir die Wahltour gemacht. Und es war wirklich Traumhaft und beeindruckend zu gleich.

Einfach eine unglaubliche Erfahrung!
Schnorcheln ein neues Hobby in Baja California.

Wandmalereien und ein Hauch Geschichte

Auf dem Weg nach Mulege wartet noch ein kleines Highlight auf uns. Die Wandmalereien der Ureinwohner. Und nein es sind nicht die Maja gewesen. Dieses Kunstwerk was über 10.000 Jahre alt ist, ist ehr ein geheim Tipp. Den wir Paulo zu verdanken haben. Hoch in den Bergen befinden sich die alten Wandmalereien. Eins der Bilder ist leicht zu erreichen, für die anderen, viel größeren muss man mehrer Tage mit dem Esel einplanen.

Neue Freunde gefunden in Baja California.
Beeindruckend nicht war ??

Mulege nach Playa El Requeson

Von hier an Reisen wir zu 6. Wir haben Julie und Florian getroffen. Zusammen machen wir uns auf Richtung Mulege, von da aus kommt der wohl schönste Küsten Abschnitt in ganz Baja California. Die Straße führt direkt am Meer entlang und man fühlt sich wie in der Karibik. Das Wasser hat eine einzigartige Farben und überall kann man hier schnorcheln gehen. Immer wieder kommen kleine Strand abschnitte in Sicht. Wo man für wenig Geld, um die 5 Euro, direkt am Meer übernachten kann. Wirklich ein kleine Paradies.

Einfach traumhaft schön hier, nur wirklich sehr warm.

Loretto ein Stadt mit Fleer

Nach dem wir lange uns mit wenig bis gar keiner Infrastruktur begnügen mussten, kommt Loretto genau Richtig. Der kleine Marktplatz mitten im Stadt Zentrum lädt zum pummeln und schlemmen ein. Hier kann man auch super den National Feiertag feiern. Dann wird hier getanzt und überall sind Essens stände. Auf jedenfall für einen Stop einlegen.

Todos Santos das Paradies zum Surfen

Überall stehen sie die grö´ten Kakteen der Welt…

Nach dem wir den Hurrikane gut überstanden haben, ging es weiter in Surfer Paradies an die Pazifische Küste. Hier sind die Temperaturen etwas niedergier und die Luftfeuchtigkeit sind unter 80 %. Was ganze um einiges angenehmer macht. Die Strände sind hier in der Nebensaisons teilweise Menschenleer. Für 5 bis 10 Euro kann man sich hier ein Surfboard aus leihen und Spaß in den Wellen haben.

Cabo Pulmos Nationalpark

Hier findet man so eine unfassbar schöne Natur.

Cabo San Lucas gilt als die gefährlichste Stadt der Welt und ist trotzdem ein wahrer Touristen Magnet. Aber genau deswegen wollen wir dort nicht hin. Aber der kleine National Park etwas östlich den wollen wir mit nehmen. Wie sich rausstellt ein kleines Taucher Paradies. Hier kann man Schildkröten, lauter bunte Fische und wunderschöne Korallen sehen. Es lohnt sich wirklich. Und es ist umsonst.

Wenn wir uns wohlfühlen sieht das so aus …

La Paz die mexikanische Haupstadt von BCS.

Hier gibt es alles was das Herz begehrt. Hier findet man des ersten Walmart seit Ensenada. Die Küste ist ebenfalls ein Traum. Und von hier kann man die Ferry aufs Festland nehmen. Es gibt 2 Touren. Einmal TMC Ferry und einmal Baja Ferrys. Wir haben uns für TMC entschieden. Unkompliziert gegenüber dem Hund und bieten Nacht Fahrten an.

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