Roadtrip durch Guatemala

Der Sonnenuntergang in Flores ist ein Traum. Jeder der sowieso auf dem Weg nach Belize ist kommt hier dran vorbei. Anhalten lohnt sich.

Ein land mit einer unfassbar schönen Vegetation, brodelnen Vulkanen, die nettesten Leute in Central Amerika, aber leider auch ein Problem mit Armut, Sicherheit und Straßenbau. Trotz allem finden wir ein Land das man gesehen haben sollte. Auf was ihr achten sollt und was ihr auf keinen Fall verpassen solltet, erfahrt ihr hier!

Roudtrip mit Highlights

Lago de Atitlan

Der Lago de Atitlan, leider haben wir Ihn nur bei Regen zu besicht bekommen.

Wir kamen von Mexiko, unser erster Stop war der Lago de Atitlan. Ein wunderschöner See, der zweit größte in Guatemal und umgeben von 3 Vulkanen ( Atitlan, San Pedro und Toliman). Besonder das Städtchen Panajachel hat es uns angetan. Von hier aus kann man Bootstour, Wandertouren und viele Meer starten. Ebenso empfehlenswert für alle Vanlifer, hier gibt es einen echt gute Campingplatz. Direkt am See. Camping am Hotel Atitlan. Wlan, Duschen und direkter Zugang zum See.

Antigua

Wir finden die schönste Stadt in Mexiko.

Die Highlight Stadt schlecht hin. Nirgendswo im Land findet man eine vergleichbare Stadt wie diese hier. Die Architektur, aber auch die wunderbaren kleinen Gassen laden zum bummeln und shoppen ein. Von hier aus kann man super Touren zu den nahelegenden Vulkanen buchen. Wir haben uns für einfach hinfahren und mal schauen entschieden. Definitiv die Richtige Entscheidung!

Vulkan Pacaya

Weiter gings für uns Richtung Vulkan Pacaya. Unser absolutes Highlight. Der Pacaya gilt als der aktivste Vulkan in Guatemala. Hier kann man die Lava fließen sehen. Natürlich könnt ihr die Touren auch von Antigua planen. Solltet ihr aber mit dem Auto unterwegs sein, empfehlen wir fahrt einfach hin und fragt nach Marco. Der bringt euch hoch, zu not nehmt ihr die Pferde. Der Anstieg ist es definitiv wert. Wenn ihr oben seid könnt ihr die Lava aus dem aktiven Kater fliegen sehen. Unter den kalten Lava strömen, könnt ihr die noch heiße Lava an einigen Stellen sehen und dort Marshmallows über dem Feuer brutzeln lassen. Bei guter Sicht kann man den Vulkan Fuege und den Pazifik sehen.

Mit den Pferden schaffen es auch wir nach oben. Ein wirklich spannendes Erlebnis.

Die Steine unter uns waren warm, wie eine schöne Popo Heizung.

Marshmallows machen über der Lava!!!

Ein Blick auf die fließende Lava…

Tikal die größte Maja Städte der Welt

Kurz vor der Grenze zu Belize befindet sich die berühmteste Maja Städte der Welt. Mitten im Dschungel kann die alten Maja Ruinen besichtigen. Leider blieb uns dieses verwert. Hunde sind hier verboten und das Auto vor dem Eingang stehen lassen, ist keine Option. Den vom Eingang bis zu den Ruinen, sind es noch 2o Kilometer. Also wenn ihr mit Hund unterwegs seid, stellt sicher das ihr einen Platz für den Vierbeiner haben. Tikal liegt direkt an dem See Flores, der ebenfalls einen Besuch Wert ist. Der Sonnenuntergang ist hier einfach beeindruckend.

Guatemala was ist zu beachten ??

Auf Guatemalas Straßen kann es öfters mal eng werden.

Sicherheit in Guatemala. Die größte Gefahr für Reisende besteht in Raubüberfällen. 80 Prozent der Menschen leben in Armut. Weswegen es oft zu Überfällen kommt. Besonders am Lago de Atitlan sollte man sich vorher bei der Polizei erkunden, manchmal wird man sogar eskortiert. Im großen und ganzen fühlten wir uns aber Sicher. Und wenn du dich an ein paar einfache Regeln hältst, solltest du relativ Sicher unterwegs sein.

-Nicht Nachts Fahren
– nehmt nur das wichtigste mit
-haltet euch dezent
-fragt bei der Polizei in Gefährdeten Gebieten nach der aktuellen Situation

Straßenbedienungen

Nur in sehr touristischen Gegenden sind die Straßen sehr gut ausgebaut.

Die Straßen in Guatemala sind ehr schlecht ausgebaut. Oft gibt es große Schlaglöcher, manchmal nicht mal eine geteerte Straße. In den Dörfern und Städten sich die sogenannten Huckel zu Geschwindigkeitsbegrenzung oft vertreten. Die Strecke zwischen Guatemala und Flores die best ausgebaute Straße des Landes.

Lesenempfehlungen um euch für eure Reise zu informieren findet ihr hier:

Ausrüstung für unterwegs




Mexiko von Nord nach Süd

Mexiko ist so viellfälltig!

Wir nahmen die Ferry von La Paz, Baja California Sure nach Topolabumbo, Sinola auf dem Festland von Mexiko. Ja und es ist wie schon erwartet einen neue Welt. So anders als BCS. Viel mehr Menschen, größere Supermärkte, richtige Touristen Highlights, aber auch unglaublich schöne Natur. Ach und nicht zu vergessen, das unfassbar lecker essen! Unser Weg die Pazifik Küste entlang Richtung Guatemala. Die Highlights von Nord nach Süd einmal quer durch Mexiko!

Unsere Ferry startet Nachts um 12, ca. gegen 9 Uhr sollten wir auch dem Festland ankommen. Um halb 11 taten wir dies dann auch. Da der Staat Sinoal zu den gefährlichsten Mexikos gezählt wird, trägt uns unsere Bauchgefühl weiter Richtung Süden. Der erste Stop ist die Touristen Stadt Mazatlan.

Mazatlan Turistadt schlecht hin

Die Parzifik küste, der Sonnenuntergang ist Traumhaft!

Ein kleiner Kultur schock, wenn man von BCS kommt. Den das hat mit Touristen wie wir Deutschen es kennen nicht viel gemein. Mazatlan dafür umso mehr. Angefangen mit den Preisen für die Campingplatze. 600 Pesos umgerechnet ca.27 Euro, das ist für Mexiko schon sehr teuer. Also wussten wir mehr als eine Nacht ist nicht drin. Allerdings müssen wir zu geben Mazatlan hat eine wunder schöne Strandpromenade und auch die Altstadt kann sich sehen lassen. Also ein kurzer Stop lohnt sich.

Tepic

Vanlife viva Mexiko!

Ein kleiner Ort und für uns nur ein Stop, um uns von der lange Fahrt und dem Stress mit den illegalen Straßensperren zu erholen. Hier haben wir dank iOverlander eine grüne Oase gefunden und uns 2 Tage Entspannung gegönnt.

Vulkan Popocatepetl

Schade das man den Vulkan wegen der Wolken nicht sehen kann.

Der aktivste Vulkan in Mexiko ist Popocatepetl. Er ist über 5000 Meter hoch und dauerhaft aktiv, immer wieder kommt es auch zu großen Eruptionen. Man kann bis auf 3000 Meter hoch und von dort auf den Gipfel schauen. Von hier aus bieten sich Ausflüge nach Mexiko City an.

Oaxaca

Eine Stadt auf einer höhe von 1700 Meter. Ein wirklicher Traum in Mexiko. Den hier sind die Temperaturen angenehm. Tagsüber ist es schön warm und Nachts lässt sich gut schlafen bei angenehmen 15 Grad. Jeden Sonntag gibt es einen riesigen Markt, auf dem Platz Zocola, in der Stadt, wo man von Kleidung über Obst einfach alle kaufen kann. Von hier aus bieten sich einige Ausflüge an. Wir würden sogar sagen, wer einen Urlaub im Festland machen möchte ist hier genau Richtig. Alle Sehenswürdigkeiten sind von hieraus wirklich gut zu erreichen.

Alles strahlt in so vielen schönen bunten farben!!

Monte Alban

Die Beidruckenden alten Ruinen!

Über der Stadt Oaxaca thront der Monte Alban auf 2000 Meter höhe. Eine alte Stadt, wer sie erbaut hat steht nicht wirklich fest. Sie wurde ca. 18 Hundert vor Christus erbaut. Ein Ca. 40 Quadratmeter großes Areal. Wo man Einblick in die Städte bekommt, sogar ein kleines Museum gibt es dort. Wer die wirklich beeindruckende Stadt in den Wolken sehen möchte, sollte früh aufstehen, um 8 Uhr öffnen sich die Tore und dann steigt hier gerade die Sonne über die Berg Gipfel und taucht alle in ein Magisches Licht. Am Ende wird man mit einem wundervollen Blick über Oaxac belohnt. Natürlich muss man nicht hochlaufen, man kann bis kurz vor die Ruine fahren und dort Parken.

Hierve el Miguel Agua

Tipp wer hier Campt hat am morgen den Wasserfall für sich…

Ca. 1 Stunde fahrt von Oaxaca findet man einen magischen Ort, leider nicht mehr so Toristen frei, aber jeder Besuch wert. Hier sieht man einen verkalkten Wasserfall, wo oben noch 2 Becken zu schwimmen sind. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick in die Berge. Definitiv ein Besuch wert.

San Cristobal de las Casas

Die belebten Gassen in SanCristobal!!

Ein ,,must have,, we wir finden! Dieser Ort hat etwas magisches. Hier tummelt sich ehr die Hippi scene von Mexiko. Viele Junge Talente, Disinger und Künstler sind hier anzutreffen. In Mexiko wird diese Stadt als die vorzeige Stadt von Mexiko beschrieben. Es gibt wirklich viele schöne kleine Gassen, zum shoppen bummeln oder entspannen in einem der zahlreichen Hotels. Ebenso wie Oaxacar liegt diese Stadt ziemlich hoch 1500 Meter so das es auch hier angenehm kühl in der Nacht wird. Auch von hier aus kann man viele Unternehmen. Wasserfälle und Maja Städte liegen ganz in der Nähe. Auf unserem weg nach Guatemala haben wir bei dem Wasserfall Chiflon. Der in einem Park liegt, wo man mit einem Fußmarsch von 1,2 km erreichen kann. Wirklich schöne Anlage und nicht zu Touristisch.

Reiseführer und andere Travelthing, alles was ihr für euren Trip braucht, findet ihr auf unserem Punkt Ausrüstung!




Unsere Reiseroute






Baja California / Sur

Viva la Mexiko. Nach 5 Monaten haben wir uns endlich über die Grenze gewagt. Und was uns erwartet hat, hat uns wirklich umgehauen. Man hört ja einiges, aber sicher nicht das! Von den größten Kakten der Welt, durch die Wüste ohne Handysignal, zu mega schönen Stränden und schnorcheln mit Whalhaien. Und das alles auf der Landzunge von Mexiko! Willkommen in Baja California!

Angefangen hat alles mit dem Grenzübertritt. Wir haben uns schlau gemacht. Über welche Grenze man am besten gehen soll? Wo muss man nicht so lange warten ? Das Ergebnis war Tecate, ca. 30km östlich von San Diego. Die Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz, 15 Minuten vor der Grenze. Früh morgens fuhren wir los. Nicht nur um auf eine möglichst Menschenlehre Grenze zu treffen, nein auch um den heißen Temperaturen zu entkommen. Als wir ankamen, fuhren wir direkt in die Autoschleuse. Dort wurden wir raus gewunken und durften unser Auto an der Seite parken. Nach einigen Fragen was wir dabei hätten, durften wir unsere Auto dort stehen lassen und begaben uns an die Formalitäten. Xupi ließen wir im Auto. Nach ihm hat niemand gefragt. Als erstes ging es für uns, um die Visum frage, 6 Monate hätten wir gerne. Nach dem uns der Grenzbeamte gefragt hat, ob wir Honig oder Salsa kaufen wollen, wir haben dankend abgelehnt. Füllten wir unsere Touristen Karte aus bekamen unseren Stemple und mussten dann zum weiße Kassenhäuschen um unsere Visum zu bezahlen. Gekostet hat uns das ganze 45$ pro Person. Jetzt fehlt noch die Temporäre Einfuhr (TIP) für unser Fahrzeug. Die konnten wir ebenfalls am Kassenhäuschen beantragen. Wir brauchten eine Kopie von der Touristen Karte, auf der Mexikanischen Seite ist ein Kopieshop, 0,25$ kostet eine Kopie. Nach dem das erledigt war, werden die Papiere für die Einfuhr bearbeitet. Da in unserem Fahrzeug schein nicht drin steht, das es ein Wohnmobil ist mussten wir zu den regulären 60 $, noch 200$ Kaution bezahlen. Die bekommen wir bei der Ausreise wieder. Nachdem das erledigt war erhielten wir unsere TIP, die enthält auch einen Sticker den man unter dem Spiegel klebt. Wichtig so weiß die Polizei das, dass Auto eingeführt wurde. Für Baja California braucht man diese nicht, nur für das Festland ist es notwendig.

Ensenada

Man soll sich erstmal von der Grenze entfernen. Am besten 200-300 km. Genau das haben wir auch gemacht. In Ensenada haben wir einen großen Walmart gefunden. Dort wurde erst mal Eingekauft und eine Sim Karte besorgt. Hier wurde uns sofort geholfen und die Sim karte eingerichtet. Etwas außerhalb haben wir uns dann für einen Campingplatz entschieden, wo wir erstmal 2 Tage alles sacken lassen wollten. Hier merkte man schon deutlich wir sind in Mexiko. Die Strände teilweise Menschenleer. Einfach Traumhaft.

Das Surfboard sollte hier nicht fehlen.

Die größten Kakteen der Welt

Kurz nach Ensenada, kommt man in die größte Kakteen Wüste der Welt.
Hier stellten wir auch fest warum Baja California als gefährlich eingestuft wird. Die Straßen sind Menschenleer, das nächste Dorf kommt erst in 500 km und Handyempfang gibt es hier nicht. Wenn was passiert, ist man auf sich gestellt. Trotzdem fühlten wir uns hier Sicher. Wir bestaunten die riesigen Kakteen und können verstehen warum es die größten der Welt sind.

Bahia de Los Angels

Ein Traumhafter Ort. Mit einem noch besseren Campingplatz. Direkt am Meer. Das Wasser hier ist Kristall klar. Perfekt zum Schnorcheln. Und besonders gut eignet es sich hier mit den Wahlhaien zu schwimmen. Im September/ Oktober ist hier Hauptsaison. Hier haben wir zwei wunderbare Menschen kennen gelernt, mit diesen beiden haben wir die Wahltour gemacht. Und es war wirklich Traumhaft und beeindruckend zu gleich.

Einfach eine unglaubliche Erfahrung!

Schnorcheln ein neues Hobby in Baja California.

Wandmalereien und ein Hauch Geschichte

Auf dem Weg nach Mulege wartet noch ein kleines Highlight auf uns. Die Wandmalereien der Ureinwohner. Und nein es sind nicht die Maja gewesen. Dieses Kunstwerk was über 10.000 Jahre alt ist, ist ehr ein geheim Tipp. Den wir Paulo zu verdanken haben. Hoch in den Bergen befinden sich die alten Wandmalereien. Eins der Bilder ist leicht zu erreichen, für die anderen, viel größeren muss man mehrer Tage mit dem Esel einplanen.

Neue Freunde gefunden in Baja California.

Beeindruckend nicht war ??

Mulege nach Playa El Requeson

Von hier an Reisen wir zu 6. Wir haben Julie und Florian getroffen. Zusammen machen wir uns auf Richtung Mulege, von da aus kommt der wohl schönste Küsten Abschnitt in ganz Baja California. Die Straße führt direkt am Meer entlang und man fühlt sich wie in der Karibik. Das Wasser hat eine einzigartige Farben und überall kann man hier schnorcheln gehen. Immer wieder kommen kleine Strand abschnitte in Sicht. Wo man für wenig Geld, um die 5 Euro, direkt am Meer übernachten kann. Wirklich ein kleine Paradies.

Einfach traumhaft schön hier, nur wirklich sehr warm.

Loretto ein Stadt mit Fleer

Nach dem wir lange uns mit wenig bis gar keiner Infrastruktur begnügen mussten, kommt Loretto genau Richtig. Der kleine Marktplatz mitten im Stadt Zentrum lädt zum pummeln und schlemmen ein. Hier kann man auch super den National Feiertag feiern. Dann wird hier getanzt und überall sind Essens stände. Auf jedenfall für einen Stop einlegen.

Todos Santos das Paradies zum Surfen

Überall stehen sie die grö´ten Kakteen der Welt…

Nach dem wir den Hurrikane gut überstanden haben, ging es weiter in Surfer Paradies an die Pazifische Küste. Hier sind die Temperaturen etwas niedergier und die Luftfeuchtigkeit sind unter 80 %. Was ganze um einiges angenehmer macht. Die Strände sind hier in der Nebensaisons teilweise Menschenleer. Für 5 bis 10 Euro kann man sich hier ein Surfboard aus leihen und Spaß in den Wellen haben.

Cabo Pulmos Nationalpark

Hier findet man so eine unfassbar schöne Natur.

Cabo San Lucas gilt als die gefährlichste Stadt der Welt und ist trotzdem ein wahrer Touristen Magnet. Aber genau deswegen wollen wir dort nicht hin. Aber der kleine National Park etwas östlich den wollen wir mit nehmen. Wie sich rausstellt ein kleines Taucher Paradies. Hier kann man Schildkröten, lauter bunte Fische und wunderschöne Korallen sehen. Es lohnt sich wirklich. Und es ist umsonst.

Wenn wir uns wohlfühlen sieht das so aus …

La Paz die mexikanische Haupstadt von BCS.

Hier gibt es alles was das Herz begehrt. Hier findet man des ersten Walmart seit Ensenada. Die Küste ist ebenfalls ein Traum. Und von hier kann man die Ferry aufs Festland nehmen. Es gibt 2 Touren. Einmal TMC Ferry und einmal Baja Ferrys. Wir haben uns für TMC entschieden. Unkompliziert gegenüber dem Hund und bieten Nacht Fahrten an.




Vanlifers

Rebecca & Stefan

Getroffen haben wir die beiden in der nähe von Ventura, Californien. Die iOverlander App hat uns beide, von dem verlassenem Parkplatz am College erzählt. Nach einen kurzem Gespräch gingen wir direkt über zu einen ausgelassenen Abend mit Bier und Wein. Die beiden haben sich im März 2019 auf dem Weg nach Vancouver, Kanada gemacht. Sie wollten einfach mal Ausbrechen, dem Alltag entfliehen. Die Welt sehen und so entschieden sie sich gerade mal knapp 5 Monate, vor Reisebeginn für dieses große Abenteuer. Start Punkt was Vancouver, Kanada im März 2019. Dort schafften sie sich einen 24FT großen RW an. Ein kleines Luxus Gefährt, dass keine wünsch offen lässt. Sogar einen richtigen Ofen gibt es. Nicht nur einmal hat Rebecca ihre Backkünste gezeigt und für uns alle Brötchen gebacken. Eine Wohltat. Den eins können die Amerikaner ganz bestimmt nicht, Brot/ Brötchen backen.Ein Jahr wollen sie unterwegs sein. Durch Kanada und die USA. Die Westküste entlang. Bis sie ihre Hoppetosse, so heißt ihr RV, in Vancouver wieder verkaufen müssen.

Ihre Abenteuer könnt
ihr auf ihrer Webseite verfolgen.

Blog https://acrossthepond.travel.blog/




Highway One

USA Westen Teil 2

Der Higyway one die wohl berühmteste Küstenstraße der Welt.

Highway One die schönste Küstenstraße der Welt

Du träumst von rauen Klippen, schönen Stränden und perfekten Wellen zu Surfen? Dann bis du hier genau Richtig. Eine unglaublich schöne Natur erwartet dich hier. Wir sind den Highway one von San Francisco bis nach San Diego gefahren. Ein Highlight jagt das nächste. Was ihr unbedingt mitnehmen sollte und auch die Städtchen die ihre Berühmtheit meiner Meinung nach nicht verdient haben findet ihr hier….

San Francisco

Die Golden Gate bei Night…

Eine Stadt die unterschiedlicher nicht sein kann. Berühmt ist sie durch ihr Wahrzeichen geworden. Die Golden Gate Bridge. Manchmal verhüllt der berühmte Pazifik Nebel sie und das Nebel Horn gibt sein bestes. Besonders bei Sonnenuntergang ist sie wunderschön. Wer vom Stadtzentrum kommt, und mit einem Camper unterwegs ist, kann auf beiden Seiten der Brücke übernachten. Aber auch für den Ausblick lohntes sich rüber zufahren und ein Blick auf die Funkeln Lichter von San Francisco zu werfen.
Ein Besuch am Pier 39 ist definitiv ein muss. Hier gibt es alles von See-Löwen bis hin zu Shoppingmals. Einfach mal einen Tag durch die gegen bummeln und das bunte treiben um einen herum beobachten. Von hier aus kann man gut mit den Cable Cars eine Runde durch die Stadt fahren.
Eine fahrt kostet 8 $ pro Person. Im Finanzzentrum lässt es sich gut shoppen und von hier aus ist es auch nicht mehr weit, bis zur steilsten Straße der Welt. Wir hatten unsere Boards dabei und haben darauf die Stadt erkundet. Was wirklich gut funktioniert, den es gibt unglaublich gut ausgebaute Fahrradwege. Das Parken in der Stadt ist nicht so schwierig wie gedacht, allerdings ist es so je näher du zum Zentrum möchtest desto teurer. Nutze iOverlander da sind einige günstige Park Möglichkeiten zu finden.

Die wohl steilste Straße der Welt.

Der Pier 39

Cable Car

Santa Cruz

Ein Blick auf die Schauckel vor Santa Cruz.

Die Stadt ist weltweit berühmt für ihre Surfkultur, so wie die Freizeitpark direkt am Meer. Es gibt eine kleine, süße Innenstadt wo es sich gut shoppen lässt. Allerdings fanden wir, das dieser Ort von Touristen nur so überflutet wird. Was sich deutlich auf die Einheimischen auswirkt. Weswegen wir nach nur einem Tag weiter gefahren sind….

San Clement

Ein Blick auf den Nebel über dem Higyway one.

Die schönsten Strände an der Westküste, so sagt es der Reiseführer. Ganz unrecht hat er nicht. Es gibt hier lange, weiße Strände, teils Menschen leer. Allerdings ist das Wasser zum Schwimmen oder Surfen hier nicht sonderlich angenehm. Als Neoprenanzug mitnehmen. Dann lässt sich das ganze hier super genießen.

Big Sur

Big Sur der Wasserfall ins Meer…

Von hier aus fährt man in ein National Forest der extra Klasse. Hier gibt es kaum Möglichkeit zum frei stehen, außer ihr wollte 1 bis 2 Stunden eine schotterpieste Hochfahren. Haben wir gemacht und bekamen einen mega Ausblick. Big Sur selber ist ja der berühmte Wasserfall der auf den Strand fällt. Definitiv ein Besuch wert.

San Siement

Die Seelöwen direkt am Highway one.

Nach ca. 80 km Küstenstraße an Steilen Klippen entlang, das Meer immer auf der rechten Seite. Kommt San Siement. Bekannt für die großen Seelöwen die sich hier am Strand ein Sonnenbad gönnen. Man kann ihnen beim Baden und herum tollen zu schauen.

Morro Bay

Der Fels in der Brandung. Ja die Beschreibung passt ganz gut. Ein riesiger Strand mit Hammer Wellen zum Surfen und am linken Ende befindet sich ein Riesiger Fels. Wirklich hier musste ich an Portugal zurück denken. Definitiv ein Abstecher wert. Informiert euch vorher über das Wetter. Hier ist es oft sehr nebelig.

Pismo Beach

Direkt am Meer stehen, einer den wenigen Plätze wo es in Kalifornien möglich ist.

Ach ja da fängt mein Herz gleich wieder an zu schneller zu Schlagen. Hier ist die einzige Möglichkeit, mit dem Auto direkt am Strand zu stehen und zu Campen. Für gerade mal 10 $ die Nacht. Es gibt hier keine Service aber den brauch man auch nicht, hier Hilft jeder Jeden. Und was gibt es Besseres als ein Lagerfeuer am Strand und mit Meeres rauschen einzuschlafen. Genau Nichts!! Aber Pisom Beach hat nicht nur das zu bieten. Die kleine Stadt lädt ein zum bummeln und schlendern. Es gibt eine tolle Strandpromenade. Und mehrere gute Strände. An fast allen sind Hunde erlaubt. Geheim Tipp. Fahr ein bisschen ins Stadt innere da könnt ihr den Baseball Platz frei nutzen.

Unser erstes Lagerfeuer am Meer….

Santa Barbara

Santa Barbara City.

Unsere Stadt. Definitiv. Drei Wochen waren wir hier. Und wir werden definitiv wieder kommen. Hier gibt es unglaublich gute Strände, das Wasser ist warm, die Leute und es gibt ein National Forest in den Bergen, mit Blick über die Stadt. Aber mehr erfahrt ihr im extra Bericht über Santa Barbara.

Ein Blick vom Pier. So stellt man sich Kalifornien vor.

Los Angels

Made in Hollywood.

Eine Stadt der super lative. Definitiv. Und nicht unseres. Als Camper hat man es hier wirklich schwer. Wir können hier wirklich nur das Hollywood Zeichen und den Strand empfehlen. Santa Monica und Venice Beach. Mal ein Fahrrad ausleihen oder mit Skateboarder die Promenade runter lohnt sich.

San Clemente

Ein Tipp von einer gute Freundin. Eine kleine Stadt unterhalb von L.A. Einer der ersten Anlaufpunkte wenn man die große Stadt hinter sich lässt.
Die kleine Stadt hat einiges zu bieten. Einige Möglichkeiten zum Shoppen und eine tolle Strand Promenade.

San Diego

Vanlife ist die intensivste Art zu Reisen….

Die Stadt direkt an der Mexikanischen Grenze. Mit ihren schönen Stränden und ihrer wirklich alten, alt Stadt hat sie schon einiges zu bieten. Definitiv lohnt sich ein Abstecher hier her. Man merkt hier deutlich den Einfluss von Mexiko. Die Stadt wirkt lebendiger als all die anderen Amerikanischen Städte.

Routen Tipps:

Start: San Diego- San Clemente- Los Angels- Santa Barbara- Pismo Beach- Morro Bay- Santa Cruz- San Francisco

San Francisco -Santa Cruz- Moro Bay- Pismo Beach- Santa Barbara- Los Angels- San Clemente

Natürlich könnt ihr euch eure Route so zusammen stellen wie ihr möchtet. das hier sind nur Orientierungshilfen.

Nationalparks:

Joshua Tree Nationalpark

Von Städten wie San Francisco und Los Angels lassen sich gut die National Parks Yosemite und Sequia mit einplanen oft sind sie nur 3 Stunden entfernt. Aber Achtung im Sommer wird es dort sehr heiß. Weswegen wir diese Parks auslassen mussten. Mit Hund macht es nicht viel sinn, in die Nationalparks in Amerika zu fahren. Da Hunde nicht mit auf die Trials dürfen, bis auf den Parkplatz und dann ist Schluss. Schade eigentlich aber Xupi bei 40 Grad im Auto zu lassen, war keine Option.




Der Westen der USA

Ein Blick auf die Berge mitten in der Natur im Glacier National Park

Jeder der an den Westen der USA denkt, denkt an die schönen Strände in
California, Cowboys in der Steppe und den Big Citys wie L.a., aber der Westen der Vereinigten Statten, hat soviel mehr zu bieten. Die unglaubliche Natur in Uthas Wüste, der größte Supervulkan der Erde und nicht zu vergessen die Traumstraße den Highway One.
Natürlich gibt es noch soviel mehr zu entdecken z.b. die Route 66, den Grand Canyon u.s.w.
Wir haben uns drei Monate im Westen der USA rum getrieben und welche Highlights wir empfehlen können, ebenso welche Routen auch für kurze Reisen geeignet sind erfahrt ihr hier…. Im ersten Teil geht es hauptsächlich um den Zentralen Westen.

Glacier Nationalpark

Dieser Nationalpark liegt in Montana und bildet mit dem Waterton
Nationalpark, den Peace Nationalpark der beiden Länder. In beiden
Parks gibt es einige schöne Wanderweg. Um den Glacier Nationalpark
zu durchqueren, fährt man am besten auf der ,, Going to the sun Road,,
diese Straße führt dirkt durch den Park. Sie ist nur 3- 4 Monate im Jahr
geöffnet, sonst wird der Logan Pass von Tonnen von Schnee bedeckt,
was ein passieren dann unmöglich macht.

Ein Blick in unsere Erde…

Yellowstone Nationalpark

Der wohl bekannteste Nationalpark der Welt. Er ist zudem auch noch
der Erste und Älteste Nationalpark der Welt. Der größte Supervulkan der
Erde, aber nicht der einzige. Einige Forscher gehen davon aus, dass der
nächste Ausbruch die Menschheit auslöschen würde. Davon sind wir jetzt
erst mal nicht ausgegangen und wagten uns in den Supervulkan. Und ganz
ehrlich wer einmal hier ist, kann sich nicht vorstellen, dass das ein Supervulkan ist. Es gibt etliche Waldflächen und große Wiesen. Überall laufen Bisons herum. Und dann gibt es Sie, die löcher in der Erdkruste.
Sie lassen nur erahnen was unter uns vorgeht. Es ist beeindruckend wie
der Old faithful Glasiere eine Meter hohe Wasserwand in die Luft spritz
oder das berühmte Auge der Erde, in seiner farbenfrohen Pracht, vor sich
hin blubbert. Jeder der nur ein bisschen Interesse an Vulkanischer Aktivi-
tät hat, ist hier genau Richtig.

Eine Wanderung durch die sieden Töpfe. Vorsicht Schwefel hängt in der Luft.

Canyonland National Park & Arches National Park

Ein Blick in die Tiefen Schluchten des Canyon Nationalparks….

In Utha sind diese beiden Parks zuhause. Mitten in der Wüste taucht die
kleine Oase Moab auf. Kurz vor ihren liegen die Eingänge zu den beiden
National Parks. Canyonland ist eine einzige Canyon Landschaft und steht
dem Grand Canyon in nichts nach. Sein Partner Arches National Park
brüstet sich mit vielen Steinbogen und beeindruckenden Steinformationen.
Ebenfalls sehenswert ist die Stadt Moab. Es gibt etliche Restaurant und viele kleine Geschäfte. Und ca. 8 km vor der Stadt liegt ein See, der Ken`s Lake.
Nur selten verirren sich hier hin die Touristen. Dabei lohnt es sich ein
Abstecher auf jedenfall. Man kann mit dem Auto direkt an den See fahren. Wenn man bedenkt das hier oft Temperaturen über 40 Grad herrschen,
lohnt sich ein Stopp alle male.

Rote Steinformationen prägen das Land…

Monument Valley

Jeder kennt es. In jeden Wildwest Film kam es vor. Mitten in der Wüste türmen sich auf einmal rote Welsen auf. Geformt vom Sand und Wind haben sie sich in den Jahrtausenden
zu dem Naturschauspiel geformt. Eine lange Straße führt direkt auf die Hauptattraktion drauf zu. Ein Stopp ist hier ein muss.

Welcome to the Point of Furst Gump.

Grand Canyon

Das Highlight jeder USA Reise. Und zugegeben es ist eins der Highlights,
das beim Bestaunen einfach nicht an Wirkung verliert. Tiefe Schluchten,
der Colorado River der sich Hindurch schlingt und eine gespenstig Ruhe.
Einfach beeindruckend. Es gibt das South und North Rim. Wir waren
im North Rim unterwegs. iOverlander bietet hier etwas ganz besonders für
die Abenteuerlustigen unter euch. Einige Schotterstraßen vor dem National-
park führen ebenfalls zum Canyon. Nach ca. 45- 60 Minuten hat man
diesen speziellen Platz erreicht. Und wird mit einer traumhaften Aussicht
belohnt. Hier kann man gut für ein, zwei Tage bleiben. Und das ganze
kostet einem NICHTS! Einfach Traumhaft.

Der Grand Canyon!

Wichtige Reisetipps:

  • Hunde dürfen in N.P nur auf den Parkplatz mitgenommen werden,

    nicht auf die Wanderwege
  • ein Jahresticktet kostet 80$ und lohnt sich schon nach wenigen

    Parkbesuchen

  • In den National Forsten & BBL Ländern ( die sind alles
    ausge-
    schildert) kann man umsonst Campen. Und meist gibt es
    hier
    sogar eine Feuerstelle und einen Campingtisch
  • hier wird alles in Meilen und Gallonen gerechnet
  • Und die Entfernungen sind teilweise enorm oder man braucht für

    200 km glatt 4 Stunden

Routen Vorschläge:

Von Calgary- Banff-Jasper-Yoho-Waterton Nationalpark in Kanada-

Glacier National Park – Yellowstone – nach Denver ( ca. 4 Wochen)

Von Denver – Yellowstone – Arches- & Canyonland National
Park-
Monument Valley- Garnd Canyon – Las Vegas- nach L.A. (
ca. 4 Wochen)

Ps: Natürlich ist es auch möglich alle Routen anders zusammen zustellen oder anders herum zu fahren. Man sollte stets die Temperaturen im Auge behalten. In den Südlichen Gegenden kann es oft bis zu 45 Grad werden.




West Kanada & seine Nationalparks

Wer kennt sie nicht?
Die Bilder in Instagram von den türkisfarbigen Seen, den schneebedeckten
Bergen  im Hintergrund und wilden Tieren
auf der Straße. Das alles wird hier in den Nationalpark Wirklichkeit. Steile
Berge, Gletscher, wilde Tiere und wunderschönen Seen hält das westliche Kanada,
rund um die Rocky Mountains bereit. Wir haben 4 Nationalparks dort besucht. Und
was für Highlights und Tipps wir für euch haben erfahrt ihr hier…

Banff Nationalpark

Blick auf den Lake Louis.

Der wohl berühmteste Nationalpark Kanadas. Und das nicht zu
unrecht. Der Lake Louis der ziemlich zentral liegt, hat eine außergewöhnliche
Farbe. Er leuchte Türkis.
Leider ist er deshalb auch der Touristen Magnet schlecht hin. Am besten man
besucht diesen Ort in der Woche und außerhalb der Session. Aber nicht nur der
Lake Louis bietet hier etwas besonders. Nein auch die vielen Wanderwege im Park,
sind nicht zu verachten.  Hier kann man
auf jedes Wildtier treffen, dass es in der Nördliche Hemisphäre gibt. In den
Besucherzentrum kann man Karten zu den einzelne Wanderwegen bekommen. Ebenso
Information über den Umgang mit Bären. Wir finden es ist unglaublich gut
organisiert, dass macht das Wandern und beobachten der Wildtiere um so
einfacher. Die Stadt Banff, liegt am südlichen Eingang. Sie ist ein Touristen
Magnet schlecht hin. Hier gibt es alles was das Herz begehrt gutes Essen,
Souvenirs, Tankstellen und Supermärkte.

Jasper Nationalpark

Der Nachtbar des Banff, hat ebenfalls eine Menge zu bieten. Was uns besonders gut gefallen hat, ist die niedrige Touristen Zahl. Hier gibt es ebenfalls unglaublich schöne Seen, einer davon der Lake Maligne. Außerdem gibt es hier wohl den berühmtesten Gletscher in ganz Kanada, den Athabasca Gletscher. Hier gibt es die Möglichkeit kosten los bis an den Rand des Gletschers zu laufen. Schilder zeigen die rasch voranschreitende Schmelze. Für ca. 90 $ kann man auf eine kleine Wanderung über den Gletscher machen.  Wirklich schön zu laufen und extrem beeindrucken ist der Maligne Canyon. Er führt durch eine enge Schlucht, in welcher ein reißender Fluss zuhause ist. Immer wieder kommt man Nahe an Wasserheran. Insgesamt hat der Weg 5 Wasserfälle zu bieten. Ca. in der Mitte, gibt  es eine kleine Höhle durch diese kann man ganz nah an den Wasserfall heran kommen. Hier kann man einen schönen Nachmittag verbringen. Am Eingang der auch gleich der Ausgang ist, gibt es einen kleinen Laden, wo man sich mit einem Eis für die Anstrengende Wanderung belohnen darf.

Natürlich hat auch der Jasper eine gleichnamige Stadt. In Jasper Town geht es aber besonnender zu. Hier gibt es kleine Läden, ebenfalls Souvenirs, Bars und Restaurant und natürlich auch Tankstellen.
Wichtig für Wohnmobile hier gibt es auch eine Dumping Station, mit frisch Wasser. Umsonst.

Yoho Nationalparks

Ein Blick auf den Wapta Wasserfall.

Der kleine Bruder der beiden großen Geschwister wird oft
übersehen. Dabei heißt es er wäre das Versteckte Paradies. Auch hier hat es
einige schöne Seen und etliche Wanderruten. Der Tourismus ist hier relativ gering.
Der Emerald See und die Takakkaw Falls sind das Highlight diese Parks.
Natürlich gibt es hier auch etliche Tiere zu sehen, sowie im Banff und Jasper
auch. Wer gerne alleine Wandert ist hier genau richtig.  Der Yoho ist relativ klein und nach ca. 55 km
hat man Ihn schon durchfahren. Schade finden wir das hier alles von der
Hauptstraße abgezweigt wird.

Kootenay
Nationalparks

Ein Blick auf den Marble Canyon.

Ist der einzige Nationalpark mit Gletscher und Kakteen. Er
wird meist er als schöner Aussicht Park beschrieben. Und ist für viele nur eine
Durchfahrt wert. Wir haben uns einfach mal auf den Weg gemacht. Was sofort
auffiel, hier gab es mal ein großes Feuer. Wir haben einheimische gefragt und
selbst recherchiert.  2003 sind 15% des
Parks abgebrannt. Sobald man hineinfährt, fährt man durch ein Meer verbrannter
Bäume. Der Marble Canyon liegt direkt in einem der Verbrannten Gebiete. Der
Canyon an sich ist schon ein halt wert. Aber auch eine kurze Wanderung durch
diese Erstaunliche Natur sollte man nicht verpassen. Von Canyon aus gibt es
eine 3 km lange Wanderung zu den sogenannte Farbtöpfen. Die Paint Points ein
ockerfarbenes Becken mitten im Wald gelegen. Definitiv ein Stopp wert.

Im Hintergrund erkennt man gut die Ausmaße des vor Jahren herrschendem Feuer.

Radium Hot Spring

Was gibt es besseres als nach etliche Tage des Campen und
Wandern, in heißen Quellen zu baden. Rein garnichts. Fanden wir auch. Deswegen
besuchten wir die Thermalbecken in Radium. Es gibt 2 Becken, das eine hatte 44
Grad und das zweite kommt mit 39 Grad daher. Es wirklich super Entspannend hier
die rundreiße durch die 4 beliebtesten Nationalparks in Kanada zu beenden.
Da der Banff und der Jasper ebenfalls über eine Heiße Quelle verfügen, könnte
man auch hier mit der Route enden.

Camping in und um die
Nationalparks

Ein Platz im Nationalpark.

In den Nationalparks gibt es meist nur einen Campingplatz
mit Duschen, Wlan und anderen Luxus. Diese sind meistens schon weit im Voraus
ausgebucht. Solltet ihr drauf Wert legen müsst ihr früh anfangen zu planen und
zu buchen. Und sehr teuer mit 35-60 $ die Nacht nicht gerade günstig. Was wir
allerdings super fanden, sind die Self-Check- in Campingplätze. Diese gibt es
in alle Nationalparks in Kanada. Hier trägt man seine Kreditkartendaten ein
oder legt in den vorgefertigten Briefumschlag den geforderten Betrag. Meist
beträgt dieser 15,80$. Wichtig sucht euch vorher einen Platz, den hier gilt das
Prinzip, wer zuerst kommt malt zuerst!

Wer allerdings Garnichts Bezahlen möchte, kann auch abends,
den Park wieder verlassen. Mit der iOverlander App findet ihr problemlos freie
Plätze direkt vor den Türen der Nationalparks. Was ist hier anders als mitten
drin. Nur das es kostenlos ist. Wildetiere, Berge, reißende Flüsse und saftige
Wälder gibt es hier auch. Und ihr parkt mitten drin. Wir haben es zu genüge
genutzt. Plant eure Route genau, 1-2 Nächte sollte ihr für die große Parks
schon einplanen. So könnt ihr einiges an Geld sparen und ihr seid mehr für
euch.

Ein Platz den wir mit ioverlander gefunden haben.

Geheim Tipp

Ihr habt mehr Zeit oder seid auf Langzeit Reise. Super dann
macht euch auf zu den natürliche Hot Spring. Ca. 50km unterhalb von Radium Hot
Spring gibt es sie, an eine Fluss gelegen natürliche Quellen heiße Quellen.
Zwischen Canal Flats und Wasa. Hier sind die Koordinaten:

Nature pur!

Routen Vorschläge

Du kommst von Vancuver: Yoho- Jasper- Banff- Kootney
National Park- Radium Hotspring

Du kommst von Calgary: Banff-Jasper- Yoho- Kootney
National Park- Radium Hotspring ( unsere
Route)

Du kommst vom Edmonton: Jasper- Yoho- Kootney National Park- Banff- Banff Hot Springs

Nützliche Reiseführer und gutes Kartenmaterial findest du :



Kartenmaterial bekommst du beim ADAC.




Die Rocky´s in Sicht

Unsere lange Reise durch Kanada. Richtung Westen, Rocky Mountains. Von Ost nach West sind es ca. 7700 km. Wir haben uns auf die Reise gemacht. Von Halifax zum Algonquin Park haben wir die 2000km Marke geknackt. Unser Ziel sind die Rocky’s im Westen Kanadas. Wo einige der schönsten National Parks der Welt zu Hause sind…

Der Blick aus dem Bulli.

Nach dem wir den Algonquin Park hinter uns gelassen hatten, ging es für uns Richtung Thunderbay. Auf dem letzten Campground haben uns die Leute immer wieder gesagt: ,, Es ist schwer aus Ontarion raus zu kommen.“,, Man glaubt gar nicht wie groß Ontario ist“, wir haben nur gelächelt. Was sollten wir auch sagen, wir mussten durch diese Provinz hindurch. Ebenso noch durch zwei weitere. Aber wie immer sollten die Kanadier Recht behalten, der Weg war schier endlos. Wir haben uns aber nicht lumpen lassen und die vielzahl an Wäldern für uns genutzt. Mit der App iOverlander, haben wir uns immer wieder wunderbar, einsame Plätze gesucht. Manchmal mit mehr Austattung, manchmal mit nichts und niemanden. Aber alles umsonst. So sind wir auch auf dieses kleine Paradies gestoßen…

Das Wetter war Warm. Zu warm. Wir hatten einfach keine Lust mehr im Auto zu sitzen. 29 Grad zeigte das Thermometer an. 650 km hatten wir auf Kanadas Straßen schon hinter uns gelassen. Mal wieder fuhren wir einen Tim Hortons an. Da gibt es einfach das beste Internet, und man muss sagen im Inland sind diese tollen kleine Geschäfte nicht oft zu finden. Wir besorgten uns erst mal einen Oreo Cap, genau das Richtige bei den Temperaturen. Dann checkten wir das Wetter und stellten fest, es soll so heiß bleiben. Gut! Das heißt runter von der Straße. Ab die App gecheckt, einen tollen Platz suchen und los. Unser Weg führte uns noch 30 km von dem Truck Stopp Richtung Westen. Da sagt das Navi  auf einmal Stopp. Wirklich was entdecken können wir nicht. Bis auf einmal ein sehr alter Weg sichtbar wird oder was davon über ist. Wir wagen uns herein. Die Bäume hängen tief und die Straße ist matschig und hat tiefe Löcher. Nach ca. 1000Meter, biegen wir rechts ab und kämpfen uns den Weg ein kleines Stück hinauf. Und da sehen wir es. Das reinste Paradies. Niemand ist hier. Wir stellen Hubert ab, ziehen uns aus und springen in den 50 Meter entfernten See. Am Abend machen wir Feuer und zaubern in unserem Dutch Oven grandioses Essen. Hier lässt es sich aus halten. Internet haben wir hier natürlich nicht, aber halb so schlimm. Hier lassen wir uns es erst mal gut gehen….

Ein Blick auf einen See, den wir für uns ganz alleine haben.

Nach drei Tagen wir das Wetter wieder schlechter und wir wollen bis Thunderbay fahren. In 1 ½ Tagen und 1000 km weiter nach Westen erreichen wir diesen Ort, am größten See der Welt. Man kann das andere Ufer, was übrigens schon zur USA gehört, nicht mal sehen. Von Thunderbay aus sieht man den schlafenden Riesen, der auch einen Provinz Park zum Wandern enthält. Von hier aus müssen wir erst mal unsere weitere Route planen. Die Kakabeka Falls liegen auf unserem Weg. Führ eine Mittags Pause lohnt es sich alle male hier einen Stopp einzulegen.

Kakabeka-Falls

Da wir noch ca. 1300km bis nach Calgary fahren müssten, entscheiden wir uns noch einen Stopp einzulegen. Der Riding Mountain National Park in Manitoba. Hier gibt es anscheinend das größte Bären Gebiet in ganz Kanada. Hier lösten wir auch zum ersten mal unsere „Discovery Pässe“ hiermit können wir das ganze Jahr, jeden National Park in Kanada besuchen und etliche Museen. Er kostet 68$. Man sagt bei 7 Tage Aufenthalt in einem National Park, lohnt sich der Kauf. Ein Tages Ticket kostet zwischen 9- 17 $.

Als wir uns nun auf machten, einen der Self- check-in Campinggrounds zu suchen. Begegenten uns dirkt drei Schwarzbären. Sie saßen einfach so am Straßenrand. Es war faszienierend und beängstigen zu gleich.
Auf unserem Campingground gesellten sich gegen Abend noch ein Camper dazu. Ein Pärchen aus Essen. Danke für den schönen Abend. Bei leckerem Essen und gutem Wein, genossen wir den Sonnenuntergang. Ein Tag später machten wir uns auf die 2 tägige Reise Richtung Westen. Unser Ziel der Banff Nationalpark. Was wir nur nicht wussten. Die Fahrt schien endlos. Es ging den ganzen weg nur durch Wiesen, Steppe und wieder Wiesen. Wir freuten uns riesig als endlich die Rocky´s am Horizont auftauchten. Was die Nationalparks in der Westlichem Hemisphäre wohl für uns bereit halten….

Bester Sonnenuntergang seit Digby.




Von Ost nach Central Kanada

Belohnung mal anders….

Hubert und Kanadas wunderbarer Osten

Nach gut 2,5 Wochen Stillstand haben wir nun endlich unser Ersatzteil. Nachdem wir uns in Digby verabschiedet haben, wollen wir uns endlich auf die Reise nach Ottawa machen, da wir New Brunswick und Quebec schon auf dem Weg von Toronto nach Halifax besichtigt haben.

Ottawa

Nach ca. 1300 km auf den schrecklichen Straßen Kanadas
sind wir in Ottawa angekommen. Bei warmen 25 Grad und endlich besserem
Wetter, haben wir nun diese wunderbare Stadt vor uns. Unser langes
Ausharren hat sich gelohnt, die Stadt empfängt uns mit ihren zahllosen
roten und weißen Tulpen.

Die als sehr sauber geltende Stadt, hält was sie verspricht. Der gleichnamige Fluss führt zu dieser Jahreszeit eine Menge Wasser, wodurch einige Zugänge die direkt an den Fluss führen, leider abgesperrt sind. An den übrigen zugänglichen Stellen herrscht gerade in den milden Abendstunden reges Treiben.

Downtown bietet zwar ein paar Hochhäuser, aber dennoch steht hier ganz klar die historische Architektur im Vordergrund.

Gerade
die Parks um Downtown sind ein Muss für jeden Besucher. Einer der
Schönsten ist zweifelsohne der Parliament Hill. Jeder dieser Parks hat
seinen ganz eigenen Charme und lädt auf seine eigene Weise zum Verweilen
ein. Einfach eine gemütliche Decke mitnehmen und den Abend ausklingen
lassen. Im Winter hat Ottawa auf dem Rideau-Kanal mit 7,8 km die längste
Eisbahn der Welt.

Wer also vor hat im Winter diese wunderschöne
Stadt zu besuchen, wird diese wahrscheinlich von einer ganz anderen,
ebenso schönen Seite kennenlernen.

Bei der nächsten Station unserer Reise handelte es sich um den…

Algonquin Provinz
Park

Diese Traumhafte Aussicht. Einfach Wahnsinn….

Elche, Camping, Moskitos und natürlich Eichhörnchen. So würden wahrscheinlich einige diesen wunderschönen Provinzpark in der kanadischen Provinz Ontario bezeichnen, aber damit wäre der eindrucksvollen Landschaft nicht mal annähernd der Tribute gezollt den dieser Park verdient hat.

Die immergrüne Landschaft und die
Artenvielfalt die dieses Fleckchen Erde innehält haben uns aus dem
Staunen kaum herauskommen lassen.

Ja, natürlich nerven die Moskitos und die so genannten „BlackFlies“ wenn man auf einem der unzähligen Campingplatze den atemberaubenden Sonnenuntergang genießen möchte. Da wundert es einen auch nicht das jeder, ja wirklich Jeder, ein kleines Lagerfeuer macht getreu dem Motto „life is better around the campfire“. Doch die kleinen Lagerfeuer, haben wir uns sagen lassen, dienen nicht nur der Gemütlichkeit, vielmehr sind sie eine der besten Arten die Moskitos und Black Flies fernzuhalten. Feuerholz gibt es übrigens auf fast jedem Campingplatz an der Rezeption, kostet ca.12 $.

Wir haben am Tow-River Campingplatz übernachte. Von hier aus führen viele Wander- und Radwege ab. Es liegen Broschüren aus in denen man die nötigen Information finden kann. Wir haben uns an einem Tag 2 Fahrräder geliehen, mit denen wir die Gegend rund um den two river see erkundet haben. Vergessen sollte man aber nicht, dass man für 2Fahrräder/Tag eine stolze Summe von 90$ hinlegen muss. Für wen das aber im Budget liegt, der kann sich auf eine tolle Mountainbike Tour gefasst machen.

Die Wanderwege in der Gegend sind für jeden
individuellen Geschmack und jede Ausdauer gemacht. Für den Park müssen
wir 2 mit Hubert /Nacht 74$ zahlen, die sich aus 17$ /Person und 40$ für
Hubert zusammensetzen.

Nach 2 Nächten machen wir uns wieder auf in die Zivilisation.

Achja
und wer glaubt dass es hier draußen auch nur den Hauch eines
Mobilfunkempfanges gibt der irrt und zwar gewaltig. Ob wir das Internet
vermisst haben?…… Nö!

Wir sind dann mal unter die Biker gegangen…

Unser nächstes Ziel ist Zentral Kanada, ihr könnt gespannt sein…..