Der Westen der USA

Ein Blick auf die Berge mitten in der Natur im Glacier National Park

Jeder der an den Westen der USA denkt, denkt an die schönen Strände in
California, Cowboys in der Steppe und den Big Citys wie L.a., aber der Westen der Vereinigten Statten, hat soviel mehr zu bieten. Die unglaubliche Natur in Uthas Wüste, der größte Supervulkan der Erde und nicht zu vergessen die Traumstraße den Highway One.
Natürlich gibt es noch soviel mehr zu entdecken z.b. die Route 66, den Grand Canyon u.s.w.
Wir haben uns drei Monate im Westen der USA rum getrieben und welche Highlights wir empfehlen können, ebenso welche Routen auch für kurze Reisen geeignet sind erfahrt ihr hier…. Im ersten Teil geht es hauptsächlich um den Zentralen Westen.

Glacier Nationalpark

Dieser Nationalpark liegt in Montana und bildet mit dem Waterton
Nationalpark, den Peace Nationalpark der beiden Länder. In beiden
Parks gibt es einige schöne Wanderweg. Um den Glacier Nationalpark
zu durchqueren, fährt man am besten auf der ,, Going to the sun Road,,
diese Straße führt dirkt durch den Park. Sie ist nur 3- 4 Monate im Jahr
geöffnet, sonst wird der Logan Pass von Tonnen von Schnee bedeckt,
was ein passieren dann unmöglich macht.

Ein Blick in unsere Erde…

Yellowstone Nationalpark

Der wohl bekannteste Nationalpark der Welt. Er ist zudem auch noch
der Erste und Älteste Nationalpark der Welt. Der größte Supervulkan der
Erde, aber nicht der einzige. Einige Forscher gehen davon aus, dass der
nächste Ausbruch die Menschheit auslöschen würde. Davon sind wir jetzt
erst mal nicht ausgegangen und wagten uns in den Supervulkan. Und ganz
ehrlich wer einmal hier ist, kann sich nicht vorstellen, dass das ein Supervulkan ist. Es gibt etliche Waldflächen und große Wiesen. Überall laufen Bisons herum. Und dann gibt es Sie, die löcher in der Erdkruste.
Sie lassen nur erahnen was unter uns vorgeht. Es ist beeindruckend wie
der Old faithful Glasiere eine Meter hohe Wasserwand in die Luft spritz
oder das berühmte Auge der Erde, in seiner farbenfrohen Pracht, vor sich
hin blubbert. Jeder der nur ein bisschen Interesse an Vulkanischer Aktivi-
tät hat, ist hier genau Richtig.

Eine Wanderung durch die sieden Töpfe. Vorsicht Schwefel hängt in der Luft.

Canyonland National Park & Arches National Park

Ein Blick in die Tiefen Schluchten des Canyon Nationalparks….

In Utha sind diese beiden Parks zuhause. Mitten in der Wüste taucht die
kleine Oase Moab auf. Kurz vor ihren liegen die Eingänge zu den beiden
National Parks. Canyonland ist eine einzige Canyon Landschaft und steht
dem Grand Canyon in nichts nach. Sein Partner Arches National Park
brüstet sich mit vielen Steinbogen und beeindruckenden Steinformationen.
Ebenfalls sehenswert ist die Stadt Moab. Es gibt etliche Restaurant und viele kleine Geschäfte. Und ca. 8 km vor der Stadt liegt ein See, der Ken`s Lake.
Nur selten verirren sich hier hin die Touristen. Dabei lohnt es sich ein
Abstecher auf jedenfall. Man kann mit dem Auto direkt an den See fahren. Wenn man bedenkt das hier oft Temperaturen über 40 Grad herrschen,
lohnt sich ein Stopp alle male.

Rote Steinformationen prägen das Land…

Monument Valley

Jeder kennt es. In jeden Wildwest Film kam es vor. Mitten in der Wüste türmen sich auf einmal rote Welsen auf. Geformt vom Sand und Wind haben sie sich in den Jahrtausenden
zu dem Naturschauspiel geformt. Eine lange Straße führt direkt auf die Hauptattraktion drauf zu. Ein Stopp ist hier ein muss.

Welcome to the Point of Furst Gump.

Grand Canyon

Das Highlight jeder USA Reise. Und zugegeben es ist eins der Highlights,
das beim Bestaunen einfach nicht an Wirkung verliert. Tiefe Schluchten,
der Colorado River der sich Hindurch schlingt und eine gespenstig Ruhe.
Einfach beeindruckend. Es gibt das South und North Rim. Wir waren
im North Rim unterwegs. iOverlander bietet hier etwas ganz besonders für
die Abenteuerlustigen unter euch. Einige Schotterstraßen vor dem National-
park führen ebenfalls zum Canyon. Nach ca. 45- 60 Minuten hat man
diesen speziellen Platz erreicht. Und wird mit einer traumhaften Aussicht
belohnt. Hier kann man gut für ein, zwei Tage bleiben. Und das ganze
kostet einem NICHTS! Einfach Traumhaft.

Der Grand Canyon!

Wichtige Reisetipps:

  • Hunde dürfen in N.P nur auf den Parkplatz mitgenommen werden,

    nicht auf die Wanderwege
  • ein Jahresticktet kostet 80$ und lohnt sich schon nach wenigen

    Parkbesuchen

  • In den National Forsten & BBL Ländern ( die sind alles
    ausge-
    schildert) kann man umsonst Campen. Und meist gibt es
    hier
    sogar eine Feuerstelle und einen Campingtisch
  • hier wird alles in Meilen und Gallonen gerechnet
  • Und die Entfernungen sind teilweise enorm oder man braucht für

    200 km glatt 4 Stunden

Routen Vorschläge:

Von Calgary- Banff-Jasper-Yoho-Waterton Nationalpark in Kanada-

Glacier National Park – Yellowstone – nach Denver ( ca. 4 Wochen)

Von Denver – Yellowstone – Arches- & Canyonland National
Park-
Monument Valley- Garnd Canyon – Las Vegas- nach L.A. (
ca. 4 Wochen)

Ps: Natürlich ist es auch möglich alle Routen anders zusammen zustellen oder anders herum zu fahren. Man sollte stets die Temperaturen im Auge behalten. In den Südlichen Gegenden kann es oft bis zu 45 Grad werden.




West Kanada & seine Nationalparks

Wer kennt sie nicht?
Die Bilder in Instagram von den türkisfarbigen Seen, den schneebedeckten
Bergen  im Hintergrund und wilden Tieren
auf der Straße. Das alles wird hier in den Nationalpark Wirklichkeit. Steile
Berge, Gletscher, wilde Tiere und wunderschönen Seen hält das westliche Kanada,
rund um die Rocky Mountains bereit. Wir haben 4 Nationalparks dort besucht. Und
was für Highlights und Tipps wir für euch haben erfahrt ihr hier…

Banff Nationalpark

Blick auf den Lake Louis.

Der wohl berühmteste Nationalpark Kanadas. Und das nicht zu
unrecht. Der Lake Louis der ziemlich zentral liegt, hat eine außergewöhnliche
Farbe. Er leuchte Türkis.
Leider ist er deshalb auch der Touristen Magnet schlecht hin. Am besten man
besucht diesen Ort in der Woche und außerhalb der Session. Aber nicht nur der
Lake Louis bietet hier etwas besonders. Nein auch die vielen Wanderwege im Park,
sind nicht zu verachten.  Hier kann man
auf jedes Wildtier treffen, dass es in der Nördliche Hemisphäre gibt. In den
Besucherzentrum kann man Karten zu den einzelne Wanderwegen bekommen. Ebenso
Information über den Umgang mit Bären. Wir finden es ist unglaublich gut
organisiert, dass macht das Wandern und beobachten der Wildtiere um so
einfacher. Die Stadt Banff, liegt am südlichen Eingang. Sie ist ein Touristen
Magnet schlecht hin. Hier gibt es alles was das Herz begehrt gutes Essen,
Souvenirs, Tankstellen und Supermärkte.

Jasper Nationalpark

Der Nachtbar des Banff, hat ebenfalls eine Menge zu bieten. Was uns besonders gut gefallen hat, ist die niedrige Touristen Zahl. Hier gibt es ebenfalls unglaublich schöne Seen, einer davon der Lake Maligne. Außerdem gibt es hier wohl den berühmtesten Gletscher in ganz Kanada, den Athabasca Gletscher. Hier gibt es die Möglichkeit kosten los bis an den Rand des Gletschers zu laufen. Schilder zeigen die rasch voranschreitende Schmelze. Für ca. 90 $ kann man auf eine kleine Wanderung über den Gletscher machen.  Wirklich schön zu laufen und extrem beeindrucken ist der Maligne Canyon. Er führt durch eine enge Schlucht, in welcher ein reißender Fluss zuhause ist. Immer wieder kommt man Nahe an Wasserheran. Insgesamt hat der Weg 5 Wasserfälle zu bieten. Ca. in der Mitte, gibt  es eine kleine Höhle durch diese kann man ganz nah an den Wasserfall heran kommen. Hier kann man einen schönen Nachmittag verbringen. Am Eingang der auch gleich der Ausgang ist, gibt es einen kleinen Laden, wo man sich mit einem Eis für die Anstrengende Wanderung belohnen darf.

Natürlich hat auch der Jasper eine gleichnamige Stadt. In Jasper Town geht es aber besonnender zu. Hier gibt es kleine Läden, ebenfalls Souvenirs, Bars und Restaurant und natürlich auch Tankstellen.
Wichtig für Wohnmobile hier gibt es auch eine Dumping Station, mit frisch Wasser. Umsonst.

Yoho Nationalparks

Ein Blick auf den Wapta Wasserfall.

Der kleine Bruder der beiden großen Geschwister wird oft
übersehen. Dabei heißt es er wäre das Versteckte Paradies. Auch hier hat es
einige schöne Seen und etliche Wanderruten. Der Tourismus ist hier relativ gering.
Der Emerald See und die Takakkaw Falls sind das Highlight diese Parks.
Natürlich gibt es hier auch etliche Tiere zu sehen, sowie im Banff und Jasper
auch. Wer gerne alleine Wandert ist hier genau richtig.  Der Yoho ist relativ klein und nach ca. 55 km
hat man Ihn schon durchfahren. Schade finden wir das hier alles von der
Hauptstraße abgezweigt wird.

Kootenay
Nationalparks

Ein Blick auf den Marble Canyon.

Ist der einzige Nationalpark mit Gletscher und Kakteen. Er
wird meist er als schöner Aussicht Park beschrieben. Und ist für viele nur eine
Durchfahrt wert. Wir haben uns einfach mal auf den Weg gemacht. Was sofort
auffiel, hier gab es mal ein großes Feuer. Wir haben einheimische gefragt und
selbst recherchiert.  2003 sind 15% des
Parks abgebrannt. Sobald man hineinfährt, fährt man durch ein Meer verbrannter
Bäume. Der Marble Canyon liegt direkt in einem der Verbrannten Gebiete. Der
Canyon an sich ist schon ein halt wert. Aber auch eine kurze Wanderung durch
diese Erstaunliche Natur sollte man nicht verpassen. Von Canyon aus gibt es
eine 3 km lange Wanderung zu den sogenannte Farbtöpfen. Die Paint Points ein
ockerfarbenes Becken mitten im Wald gelegen. Definitiv ein Stopp wert.

Im Hintergrund erkennt man gut die Ausmaße des vor Jahren herrschendem Feuer.

Radium Hot Spring

Was gibt es besseres als nach etliche Tage des Campen und
Wandern, in heißen Quellen zu baden. Rein garnichts. Fanden wir auch. Deswegen
besuchten wir die Thermalbecken in Radium. Es gibt 2 Becken, das eine hatte 44
Grad und das zweite kommt mit 39 Grad daher. Es wirklich super Entspannend hier
die rundreiße durch die 4 beliebtesten Nationalparks in Kanada zu beenden.
Da der Banff und der Jasper ebenfalls über eine Heiße Quelle verfügen, könnte
man auch hier mit der Route enden.

Camping in und um die
Nationalparks

Ein Platz im Nationalpark.

In den Nationalparks gibt es meist nur einen Campingplatz
mit Duschen, Wlan und anderen Luxus. Diese sind meistens schon weit im Voraus
ausgebucht. Solltet ihr drauf Wert legen müsst ihr früh anfangen zu planen und
zu buchen. Und sehr teuer mit 35-60 $ die Nacht nicht gerade günstig. Was wir
allerdings super fanden, sind die Self-Check- in Campingplätze. Diese gibt es
in alle Nationalparks in Kanada. Hier trägt man seine Kreditkartendaten ein
oder legt in den vorgefertigten Briefumschlag den geforderten Betrag. Meist
beträgt dieser 15,80$. Wichtig sucht euch vorher einen Platz, den hier gilt das
Prinzip, wer zuerst kommt malt zuerst!

Wer allerdings Garnichts Bezahlen möchte, kann auch abends,
den Park wieder verlassen. Mit der iOverlander App findet ihr problemlos freie
Plätze direkt vor den Türen der Nationalparks. Was ist hier anders als mitten
drin. Nur das es kostenlos ist. Wildetiere, Berge, reißende Flüsse und saftige
Wälder gibt es hier auch. Und ihr parkt mitten drin. Wir haben es zu genüge
genutzt. Plant eure Route genau, 1-2 Nächte sollte ihr für die große Parks
schon einplanen. So könnt ihr einiges an Geld sparen und ihr seid mehr für
euch.

Ein Platz den wir mit ioverlander gefunden haben.

Geheim Tipp

Ihr habt mehr Zeit oder seid auf Langzeit Reise. Super dann
macht euch auf zu den natürliche Hot Spring. Ca. 50km unterhalb von Radium Hot
Spring gibt es sie, an eine Fluss gelegen natürliche Quellen heiße Quellen.
Zwischen Canal Flats und Wasa. Hier sind die Koordinaten:

Nature pur!

Routen Vorschläge

Du kommst von Vancuver: Yoho- Jasper- Banff- Kootney
National Park- Radium Hotspring

Du kommst von Calgary: Banff-Jasper- Yoho- Kootney
National Park- Radium Hotspring ( unsere
Route)

Du kommst vom Edmonton: Jasper- Yoho- Kootney National Park- Banff- Banff Hot Springs

Nützliche Reiseführer und gutes Kartenmaterial findest du :



Kartenmaterial bekommst du beim ADAC.




Die Rocky´s in Sicht

Unsere lange Reise durch Kanada. Richtung Westen, Rocky Mountains. Von Ost nach West sind es ca. 7700 km. Wir haben uns auf die Reise gemacht. Von Halifax zum Algonquin Park haben wir die 2000km Marke geknackt. Unser Ziel sind die Rocky’s im Westen Kanadas. Wo einige der schönsten National Parks der Welt zu Hause sind…

Der Blick aus dem Bulli.

Nach dem wir den Algonquin Park hinter uns gelassen hatten, ging es für uns Richtung Thunderbay. Auf dem letzten Campground haben uns die Leute immer wieder gesagt: ,, Es ist schwer aus Ontarion raus zu kommen.“,, Man glaubt gar nicht wie groß Ontario ist“, wir haben nur gelächelt. Was sollten wir auch sagen, wir mussten durch diese Provinz hindurch. Ebenso noch durch zwei weitere. Aber wie immer sollten die Kanadier Recht behalten, der Weg war schier endlos. Wir haben uns aber nicht lumpen lassen und die vielzahl an Wäldern für uns genutzt. Mit der App iOverlander, haben wir uns immer wieder wunderbar, einsame Plätze gesucht. Manchmal mit mehr Austattung, manchmal mit nichts und niemanden. Aber alles umsonst. So sind wir auch auf dieses kleine Paradies gestoßen…

Das Wetter war Warm. Zu warm. Wir hatten einfach keine Lust mehr im Auto zu sitzen. 29 Grad zeigte das Thermometer an. 650 km hatten wir auf Kanadas Straßen schon hinter uns gelassen. Mal wieder fuhren wir einen Tim Hortons an. Da gibt es einfach das beste Internet, und man muss sagen im Inland sind diese tollen kleine Geschäfte nicht oft zu finden. Wir besorgten uns erst mal einen Oreo Cap, genau das Richtige bei den Temperaturen. Dann checkten wir das Wetter und stellten fest, es soll so heiß bleiben. Gut! Das heißt runter von der Straße. Ab die App gecheckt, einen tollen Platz suchen und los. Unser Weg führte uns noch 30 km von dem Truck Stopp Richtung Westen. Da sagt das Navi  auf einmal Stopp. Wirklich was entdecken können wir nicht. Bis auf einmal ein sehr alter Weg sichtbar wird oder was davon über ist. Wir wagen uns herein. Die Bäume hängen tief und die Straße ist matschig und hat tiefe Löcher. Nach ca. 1000Meter, biegen wir rechts ab und kämpfen uns den Weg ein kleines Stück hinauf. Und da sehen wir es. Das reinste Paradies. Niemand ist hier. Wir stellen Hubert ab, ziehen uns aus und springen in den 50 Meter entfernten See. Am Abend machen wir Feuer und zaubern in unserem Dutch Oven grandioses Essen. Hier lässt es sich aus halten. Internet haben wir hier natürlich nicht, aber halb so schlimm. Hier lassen wir uns es erst mal gut gehen….

Ein Blick auf einen See, den wir für uns ganz alleine haben.

Nach drei Tagen wir das Wetter wieder schlechter und wir wollen bis Thunderbay fahren. In 1 ½ Tagen und 1000 km weiter nach Westen erreichen wir diesen Ort, am größten See der Welt. Man kann das andere Ufer, was übrigens schon zur USA gehört, nicht mal sehen. Von Thunderbay aus sieht man den schlafenden Riesen, der auch einen Provinz Park zum Wandern enthält. Von hier aus müssen wir erst mal unsere weitere Route planen. Die Kakabeka Falls liegen auf unserem Weg. Führ eine Mittags Pause lohnt es sich alle male hier einen Stopp einzulegen.

Kakabeka-Falls

Da wir noch ca. 1300km bis nach Calgary fahren müssten, entscheiden wir uns noch einen Stopp einzulegen. Der Riding Mountain National Park in Manitoba. Hier gibt es anscheinend das größte Bären Gebiet in ganz Kanada. Hier lösten wir auch zum ersten mal unsere „Discovery Pässe“ hiermit können wir das ganze Jahr, jeden National Park in Kanada besuchen und etliche Museen. Er kostet 68$. Man sagt bei 7 Tage Aufenthalt in einem National Park, lohnt sich der Kauf. Ein Tages Ticket kostet zwischen 9- 17 $.

Als wir uns nun auf machten, einen der Self- check-in Campinggrounds zu suchen. Begegenten uns dirkt drei Schwarzbären. Sie saßen einfach so am Straßenrand. Es war faszienierend und beängstigen zu gleich.
Auf unserem Campingground gesellten sich gegen Abend noch ein Camper dazu. Ein Pärchen aus Essen. Danke für den schönen Abend. Bei leckerem Essen und gutem Wein, genossen wir den Sonnenuntergang. Ein Tag später machten wir uns auf die 2 tägige Reise Richtung Westen. Unser Ziel der Banff Nationalpark. Was wir nur nicht wussten. Die Fahrt schien endlos. Es ging den ganzen weg nur durch Wiesen, Steppe und wieder Wiesen. Wir freuten uns riesig als endlich die Rocky´s am Horizont auftauchten. Was die Nationalparks in der Westlichem Hemisphäre wohl für uns bereit halten….

Bester Sonnenuntergang seit Digby.




Von Ost nach Central Kanada

Belohnung mal anders….

Hubert und Kanadas wunderbarer Osten

Nach gut 2,5 Wochen Stillstand haben wir nun endlich unser Ersatzteil. Nachdem wir uns in Digby verabschiedet haben, wollen wir uns endlich auf die Reise nach Ottawa machen, da wir New Brunswick und Quebec schon auf dem Weg von Toronto nach Halifax besichtigt haben.

Ottawa

Nach ca. 1300 km auf den schrecklichen Straßen Kanadas
sind wir in Ottawa angekommen. Bei warmen 25 Grad und endlich besserem
Wetter, haben wir nun diese wunderbare Stadt vor uns. Unser langes
Ausharren hat sich gelohnt, die Stadt empfängt uns mit ihren zahllosen
roten und weißen Tulpen.

Die als sehr sauber geltende Stadt, hält was sie verspricht. Der gleichnamige Fluss führt zu dieser Jahreszeit eine Menge Wasser, wodurch einige Zugänge die direkt an den Fluss führen, leider abgesperrt sind. An den übrigen zugänglichen Stellen herrscht gerade in den milden Abendstunden reges Treiben.

Downtown bietet zwar ein paar Hochhäuser, aber dennoch steht hier ganz klar die historische Architektur im Vordergrund.

Gerade
die Parks um Downtown sind ein Muss für jeden Besucher. Einer der
Schönsten ist zweifelsohne der Parliament Hill. Jeder dieser Parks hat
seinen ganz eigenen Charme und lädt auf seine eigene Weise zum Verweilen
ein. Einfach eine gemütliche Decke mitnehmen und den Abend ausklingen
lassen. Im Winter hat Ottawa auf dem Rideau-Kanal mit 7,8 km die längste
Eisbahn der Welt.

Wer also vor hat im Winter diese wunderschöne
Stadt zu besuchen, wird diese wahrscheinlich von einer ganz anderen,
ebenso schönen Seite kennenlernen.

Bei der nächsten Station unserer Reise handelte es sich um den…

Algonquin Provinz
Park

Diese Traumhafte Aussicht. Einfach Wahnsinn….

Elche, Camping, Moskitos und natürlich Eichhörnchen. So würden wahrscheinlich einige diesen wunderschönen Provinzpark in der kanadischen Provinz Ontario bezeichnen, aber damit wäre der eindrucksvollen Landschaft nicht mal annähernd der Tribute gezollt den dieser Park verdient hat.

Die immergrüne Landschaft und die
Artenvielfalt die dieses Fleckchen Erde innehält haben uns aus dem
Staunen kaum herauskommen lassen.

Ja, natürlich nerven die Moskitos und die so genannten „BlackFlies“ wenn man auf einem der unzähligen Campingplatze den atemberaubenden Sonnenuntergang genießen möchte. Da wundert es einen auch nicht das jeder, ja wirklich Jeder, ein kleines Lagerfeuer macht getreu dem Motto „life is better around the campfire“. Doch die kleinen Lagerfeuer, haben wir uns sagen lassen, dienen nicht nur der Gemütlichkeit, vielmehr sind sie eine der besten Arten die Moskitos und Black Flies fernzuhalten. Feuerholz gibt es übrigens auf fast jedem Campingplatz an der Rezeption, kostet ca.12 $.

Wir haben am Tow-River Campingplatz übernachte. Von hier aus führen viele Wander- und Radwege ab. Es liegen Broschüren aus in denen man die nötigen Information finden kann. Wir haben uns an einem Tag 2 Fahrräder geliehen, mit denen wir die Gegend rund um den two river see erkundet haben. Vergessen sollte man aber nicht, dass man für 2Fahrräder/Tag eine stolze Summe von 90$ hinlegen muss. Für wen das aber im Budget liegt, der kann sich auf eine tolle Mountainbike Tour gefasst machen.

Die Wanderwege in der Gegend sind für jeden
individuellen Geschmack und jede Ausdauer gemacht. Für den Park müssen
wir 2 mit Hubert /Nacht 74$ zahlen, die sich aus 17$ /Person und 40$ für
Hubert zusammensetzen.

Nach 2 Nächten machen wir uns wieder auf in die Zivilisation.

Achja
und wer glaubt dass es hier draußen auch nur den Hauch eines
Mobilfunkempfanges gibt der irrt und zwar gewaltig. Ob wir das Internet
vermisst haben?…… Nö!

Wir sind dann mal unter die Biker gegangen…

Unser nächstes Ziel ist Zentral Kanada, ihr könnt gespannt sein…..




Reisen mit Hund

Xupi liebt sein Zuhause auf Rädern.

Unsere Erfahrungen mit unserem Hund auf Reisen erfahrt hier. Wir werden diese Seite ständig aktualiesiren. Sobald wir neue information über ein Reise Land haben.

Wichtig für Fliegen mit dem Fellkneul ist…
– bereitet euren Hund drauf vor
– an die Transportbox gewöhnen
– viel unterwegs sein
-sucht euch eine Hundefreundliche Airline ( wir sind mit Airtransat geflogen)
– Das der Hund frießt & trinkt überall
– keine agressionen gegenüber andern Leuten ( besonders wenn diese die Hundebox anfassen)

Europa

In Eurpa ist die Regelung super einfach. Jeder Hund brauch eine Tollwut impfung und einen EU Ausweiß. Was uns in Reisen mit Europa aufgefallen ist, ist das Hunde an vielen Stränden verboten sind. Was wir wirklich schade finden. Sonst ist die Gastfreundschaft relativ hoch. Wir würden Europa als Hunde freundliches Land beschreiben.

Kanada

Für Hunde ein wirkliches Natur Paradies.

Mit dem Hund nach Kanada. Die wichtigeste Frage ist, wie lange wollt ihr in Kanada bleiben und was wollt ihr machen. Wichtig zu wissen. Kanadier lieben Hunde, allerdings nicht in Restauranz, in Städten, in Einkaufs Läden, auf Märkten ( nicht überall).
In der freien Natur kannst du deinen Hund überall mit hinnehmen. Musst du aber einkaufen oder willst ein Vistercentrum besuchen, muss der vierbeiner draußen bleiben. Also solltest du einen kurzen Tripp nach Kanada machen und möchtes einige Städte bereisen, lass deine Felnase zuhause.

Einreise bestimmungen

-Tollwut impfung ( nicht älter als 1 Jahr, mindesten 30 Tage alt)
-internationaler Ausweis
– geschipt oder tattowiert müssen sie sein
– der Hund muss in einem gesundheitlichen guten Zustand sein

USA

Grenzübergang mit dem Auto. Wir hatten Xupi angeschnallt im fahrerraum zwischen uns sitzen. Alle Pässe einschließlich die von Xupi haben wir abgeben. Bekamen den, aber direkt wieder zurück. Der Hund wurde nicht angeschaut, ebenso wenig wurden wir nach Ihm gefragt.
Also was braucht ihr beim Grenzübergang:

-Tollwut Impfung
-EU Hundepass
-Hund sollte gesund sein




Hubert was machst du?!

Die kleinen Dinge bereiten doch die meiste Freude …

Wir sind über 4 Wochen unterwegs. Haben Hubert und Reisen durch Kanada. Alles ist gut. Dachten wir. Bis zu diesem Scheiß Donnerstag. Wir lagen auf der Lauer, nach Walen, in der Nähe von Digby. Leider konnten wir keine sehen. Also wollten wir noch einen kleinen Stopp in der Stadt einlegen, bevor es zum Leuchtturm ging, außerhalb der Stadt.

Beim Einparken bemerkten wir es dann. Das Auto verliert Öl. Viel Öl. Also schnell weg und einen Platz suchen, wo wir schauen können, was das Problem ist.
Als wir diesen dann auf einer Wiese gefunden haben sahen wir es. Öl. Überall war Öl. Alles schwarz. Wir hofften das es sich nur um eine kleinigkeit handelt oder ähnliches. Leider sollte es nicht so einfach werden. Nach ca. einer halben Stunde und etwas sauber machen, sahen wir es dann. Ein Riss. Im Öl –kühler. Wie um alles in der Welt ist der dort hingekommen. Das ist gutes Alu. So schnell geht das nicht kaputt.

Naja Hilft jetzt auch nichts. Google angeschmießen und nach einer Werkstatt gesucht. Auto stehen gelassen und ab. Als wir nach 1.8 km ankamen. Und von unserem Problem erzählten wurden wir mit großen Augen angeguckt. Ihr hab einen Mercedes Benz. Damit kennen wir uns nicht aus. Und Ersatzteile haben wir auch nicht. Aber wir schauen was wir machen können. Der gute Jason, der Besitzer des W.Boliver Service Center, hat lange rum telefoniert. Wir haben ebenfalls Kontakt zum lieben Daniel aufgenommen. Ein sehr guter Freund, der sich gut auskennt. Beide kamen zu dem Entschluss. Ausbauen und Schweißen. Neu wäre am einfachsten. Lieferzeit Betrug aber 2 Wochen. Das war keine Option. Aufjedenfall nicht unsere erste Wahl.
Okay ausbauen. Aber wo. Wir fragen Jason ob er weiß wo wir uns hinstellen könnten. Um Hubert zu reparieren. Er bot uns an, hinter der Firma zu stehen. Er half mit Werkzeug und Öl auffang Kanister aus.  Ebenso konnten wir uns Wasser nehmen so viel wir wollten. Wir können gar nicht glauben, wie nett die Kanadier sind. Also bauten wir den Öl- kühler aus.

Am nächsten morgen sollten wir auf Jasons rat hin, nach Duck gehen. Der könnte Schweißen und kennt sich damit sehr gut aus. Das taten wir dann auch. Und es stellte sich heraus, das dieser Mann, einfach nur unfassbar nett und hilfsbereit ist.

Nach dem es geschweißt war bauten wir es wieder ein. Füllten
es mit Öl, was wir nach langer Recherche durch Jason bei ihm kaufen konnten.
Den 10 W/40 gibt es hier nicht.

Der erste Test war leider vernichten. Das Öl kam wieder zum Vorschein das Schweißen hatte nichts gebracht. Von da an schwand unsere Hoffnung. Im ersten Moment wussten wir beide nicht, was wir machen sollen. Aufgeben war keine Option. Aber 2 Wochen auf das richtige Teil warten auch nicht!

Also zurück zu Duck. Er schaute sich das ganze nochmal an. Mittlerweile regnete es aus Strömen. Als wir Ihn unter unsere Provisorisch gebautes Zelt baten und er sich den Schaden an sah, sagte er. Kommt mit ihr könnt in meiner Werkstatt arbeiten. Das kriegen wir schon hin.
Bahm. Schon wieder. Verdammt die Kanadier sind einfach unfassbar hilfsbereit.
Was sollten wir groß tun. Natürlich nahmen wir das Angebot an. Unsere 7 Sachen in den Bus und rüber nach Duck. Das waren 10 Meter zwischen den Beiden Firmen. Nun im trockenen  bauten wir das liebe Teil wieder aus. Und Don und Thomas bearbeitet es erneut.

Leider sollten auch die nächsten 2 Versuche fehlschlagen.  Das Alu Gehäuse hielt nicht dicht. Samstagnachmittag, nach dem dritten Versuch gaben wir es dann auf. Es musst Ersatz her. Und zwar schnell. Ungerne wollten wir hier 2 Wochen stehen bleiben, aber wir wussten ja schon von den Recherchen am Donnerstag, dass es hier in Kanada kein Ersatzteil gab. Es musste aus Deutschland her kommen. Und die Suche danach musste wohl oder übel bis Montag warten.

Insgesamt hat es 2 1/2 Wochen gedauert, bis unser Ersatzteil hier angekommen ist. Die Deutsche Post ist leider auch nicht mehr das, was sie mal war. Allerdings haben wir in dieser Zeit so viele Nett Leute kennen gelernt. Wir wollen Danke sagen an Duck und seine Leute von der Firma Screen King, ebenso der Familie von Jason und seiner Firma Napa Auto Parts. Und ganz besondere Dank geht an Maja und Kurt.Wir haben neue Freunde getroffen. Die beiden haben uns die Zeit in Digby so schön gemacht. Wir sagen vielen Dank an die Menschen aus Digby. Und sind nun wieder unterwegs. Immer weiter Richtung Panamericana.

Das ist Vanlife, der dank für 2 1/2 Wochen warten. Der erste Abend, wo Hubert wieder fahrbar war. Diesen tollen Spot haben wir von Maja und Kurt. Danke euch beiden.




Nova Scotia

Nova Scotia die Provinz ganz östlich in Kanada. Überraschen einzigartig.

Nett, freundlich, landschaftlich und unheimlich hilfsbereit. Nova Scotia so durften wir dich erleben. Besonders, oder gerade weil wir eine Panne hatten, haben wir die Leute am östlichen Zipfel Kanadas so gut kennen lernen dürfen. Und auch die Natur, ist hier nicht zu verachten. Steile Klippen, die Bay of Fundy mit 16 Meter höhen unterschied, Unmengen an Wald und die vielen kleinen bunten Fischerhäuschen runden das Bild ab.

Hauptstadt und
Leuchtturm

Die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia ist Halifax, auf der anderen Seite liegt Darthmoor. Beide Städte haben ihren eigenen Scharm. Allerdings würden wir Darthmoor, Halifax vorziehen. Es hat einfach einen Tacken mehr Charme. In der süd- westlichen Richtung liegt das kleine Örtchen Peggy’s Cove. Mit dem wohl bekannteste Leuchtturm Kanadas. Es ist auf jedenfalls einen Besuch wert. Solltet ihr euch für einen Tripp nach Nova Scotia entscheiden, braucht ihr in jedenfalls ein Auto. Das Mieten kostet ca. 225 Euro für eine Woche. Im Sommer ist auch die Überlegung eines Wohnmobiles Ratsam. Es gibt etliche Campingplätze. Und mit kleineren Mobilen kann man auch an ganz abgelegenen Orten stehen. Es führen 2 Highways rund um Nova Scotia. Und ca. alle 80 km, kann man direkt durchs Land auf die andere Seite fahren. Fahrzeit ca. 2 1/1 Stunden.

Parken/ Freistehen in Nova Scotia

Die erste Frage die man sich stellt, wenn man mit seinem Camper in Kanda, Nova Scotia unterwegs ist. Ist wo kann ich Freistehen. Auf jedenfall stellen wir uns diese Frage immer zu erst. Campingplätze haben in der Season ( 15Mai bis mitte Oktober geöffnet). Vor allen Wal-mart können Camper frei stehen. Allerdings ist es nicht gestattet, dort sein Vorzelt und soweiter aufzubauen. Autorastplätze und auch andere Supermarkte haben oft nichts dagegen wenn man ihren Parkplatz für eine Nacht als Schlafpaltz benutz. Freistehen kann man in Kanada überall, wo kein Schild mit No Camping steht. Welche Schilder man oft findet sind, Private. Die Leute hier in Nova Scotia sagen man könnte diese Schilder getrost ignorieren. Natürlich auf eigende Gefahr. Das einzige was allerdings passieren könnte, wäre das jemand an deine Tür klopft und die bittet zu gehen. Trotz alle haben wir auch einige Plätze gefunden wo nichts stand, wie z.b. dirkt am Meer. Sie unten. Wenn ihr euch nicht sicher seit, dann einfach nachfragen.

Lunenburg

Wir haben auf einem Parkplatz vor Walmart, in Halifax,
Verena & Berd kennen gelernt. Die beiden haben uns zu sich eingeladen. Verena
meinte wer Lunenburg nicht gesehen hat, hat Nova Scotia nicht gesehen.
Lunenburg hat ….. Einwohner und gehört zum Weltkultur Erbe. Genaugenommen die
Innenstadt, mit ihrem kleinen Hafen. Von wo aus auch Waltouren stattfinden. Für
ca.40 Dollar ist man für 2 Stunden auf Wal suche. Die Innenstadt bietet viele Restaurants.
Hauptsächlich Fisch versteht sich.

New Germany

Ein kleines Dorf mitten in Nova Scotia am Highway 8. Hier gibt
es viele Seen und Wald soweit das Auge reicht. Dort haben wir zwei Freunde
besucht. Sie leben mitten im Wald. Kolibris fliegen um her, ein Fluss fließt direkt
vor dem Haus und 5 Minuten entfernt ist der nächste Badesee. Hört sich an wie
ein Paradies. Ist es auch. Wir fingen direkt an zu Träumen und stellten uns vor
hier zu Wohnen. Wären da nicht die ganzen Zecken und Mücken. Aber ja auch dafür
haben die Kanadier eine Lösung. Welches Mittel ihr gut gebrauchen könnt,
verlinke ich euch unter dem Beitrag.

Digby das Dorf das in
Reiseführen wenige Beachtung bekommt

Hier soll man von Land aus, mit etwas Glück Wale sehen können. Am Digby Neck. Leider hatten wir nicht so viel Glück, was wohl an der Nebensaison liegen sollte. So sagten es uns die Einheimischen. Hier hatten wir leider eine Panne mit unserem Hubert, weswegen wir hier 2 Wochen waren.
Erst waren wir verärgert, aber dann wurden wir überrascht wie nett, freundlich und hilfsbereit die Menschen hier sind. Es ist nicht so als wären die Leute nicht alle in Kanada nett. Nicht einer war bis hier hin unfreundlich. Aber die Menschen in Digby zogen uns in ihren Bann. Hilfe gab es von allen Seiten. Besonders die beiden Schweizer, Maja und Kurt sind zu guten Freunden geworden. Sie haben uns Digby Downtown gezeigt, sind mit uns nach Annapolis Royal gefahren, die kleinen geheime Läden haben sie uns gezeigt und Digbys Leuchtturm. Sie fuhren mit uns zum Einkaufen, in die Stadt und luden uns zu sich nach Hause ein. Sie erzählten uns viel über das Leben hier in Digby. Auch was hier ein Haus kostet. Wer weiß vielleicht kommen wir ja wieder, da werden wir die beiden auf jeden Fall um Rat bitten.Wir sind dankbar hier zwei neue Freunde gefunden zuhaben. Wir sind sehr dankbar, die Leute in Digby kennen gelernt zu haben. Und werden auf jeden fall wieder kommen. Für wie lange werden wir sehen …




Kanadas Osten

Kanada’s Osten

Nach dem wir in Halifax angekommen sind, hat sich die Ankunft unseres Schiffes erneut verschoben. Wir haben Post verschickt. Unterlagen ausgedruckt. Und nebenbei die Stadt erkundet. Bis wir uns mit Hubert, auf den Weg Richtung Nova Scotias Süden gemacht haben. Wo wir unglaublich nette Menschen getroffen haben. Alles weiter erfahrt ihr hier…

Gelebt haben wir 5 Tage lang in einem Airbnb. Ich muss sagen, um einmal kennen zu lernen, wie die Kanadier hier so leben, hat es sich gelohnt. Wir hatten eine kleine süße Wohnung. Die schlechtheit der Betten war hier leider nicht anders, aber das machte die gemütliche Wohnung durch ihren Charme wieder weg. Unser zu Hause auf Zeit lag in Dartmouth. Der gegenüber von Halifax liegt.

Dartmouth selber ist die Zwillings Stadt von Halifax und zusammen leben hier ca. 370.000 Menschen. Der Shubenacadia Kanal trennt die beiden Städte von einander. Durch Brücken und eine Ferry sind sie mit einander verbunden. Mit der Ferry kommt man von Downtown Halifax nach Downtown Dartmouth. Das ganze kostet 5 $ pro Nase. Dafür hat man einen tollen Ausblick auf beide Städte.

Wir haben uns in den Tagen wo wir auf Hubert warten mussten, beide Städte angeguckt. Es gibt Shopping Möglichkeiten ohne Ende. Man kann mit dem Bus für 2.50 $ von A nach B fahren. Mit dieser Karte kann man ca. 2-3 Stunden so oft fahren wie man möchte. Dann muss man eine Neue kaufen.

Freitag war es dann endlich soweit. Wir konnten Hubi
abholen. Solltet ihr planen euer Fahrzeug auch verschiffen zu wollen, nehmt
euch für die Abholung einen ganzen Tag Zeit. Mehr zu Verschiffung findet ihr in
meinem Beitrag zu diesem Thema unter dem Punkt ,, Wissens Wertes“.
Bei der Abholung haben wir etliche nette Menschen getroffen. Was man in Kanada
sowieso sagen muss. Die Menschen hier sind stets freundlich, hilfsbereit  und interessiert. Dort haben wir auch S &
S kennen gelernt. Die beiden sollten wir am nächsten Tag schon wieder treffen.

Mit Hubert ginges für uns dann erst mal zum nächsten Supermarkt. Wo wir ihn mit Essen, Getränke und anderen Leckereien fütterten. Wir mussten feststellen das in Kanada das Einkaufen, teilweise relativ Teuer ist. Wobei der Supermarkt und das Produkt selber eine Rolle spielen. Wir können Walmart und Nofrills empfehlen. Danach gings ab zu Wohnung, da wir Xupi in der Wohnung gelassen haben. Nach dem wir Wäsche gewaschen und alles umgeladen hatten, gings am nächsten Tag endlich los. Nächster Halt. Peggy’s Cove.

Peggy’s Cove

Peggy’s Cove der wohl berühmteste Leuchttrum Kanadas. Das kleine Fischer Örtchen hat gerade mal 650 Einwohner. Jedes Haus in dem Ort ist bunt bemalt und am Ende der Straße die durch das kleine Örtchen führt steht er. Der Leuchtturm. Und als wir ankamen, trafen wir die beiden wieder. S & S.
Danke noch mal für den schöne Abend.
Für jeden der Nova Scotia besucht, rate ich einem Abstecher zu diesem Leuchtturm zu machen. Es lohnt sich.




Mercedes Sprinter

Hier erfahrt ihr wie aus Hubert einem alten Krankenwagen. Ein super Reisemobiel, ein Zuhause auf 4 Rädern, ein neuen Wohlfühltraum gemacht haben. Viel Spaß beim lesen.

Als erstes kommt die Frage, die mir so oft gestellt wurde ,, Wo kauft man einen Krankenwagen?“ Eigentlich garnicht so schwer wie man denkt. Wir haben unseren bei ebay gefunden. Natürlich gibt es auch versteigerungen, wie z.b. vom Deutschen Roten Kreuz.

Merceders Sprinter mit Kofferaufbau
Baujahr 1997, Diesel

Wir hatten das Glück, dass unser Hubert schon komplett leer geräumt war. Die Ausrüßtung aus der mobilen Klinik ist nicht mehr vorhanden gewesen. Was für uns nur von vorteil war. Als erstes stand fest. der Boden muss Isoliert werden. Also haben wir in mit 6 cm dicken Sturodur ausgelegt. Darauf folge 8mm dickes Klick Laminat. Allerdings haben wir vorne dunkles und hinten helles Laminat benutz. Im nachhinein würden wir allerdings auf Finül Planken zurück greifen. Trotz des zusätzlichen gewichts & Preises.

Danach gings an den Möbelbau. Als allererstes haben wir uns Gedanken zu der innen gestalltung gemacht.

  • Wo soll was hin?
  • Was brauchen wir?
  • Was möchten wir gerne haben?
  • Wie groß soll was sein? ( z.b. das Bett)
  • Was soll fest eingebaut werden?
  • Was soll beweglich sein?
  • Wie kann ich platz sparen ?
  • Wie kann ich platz ausschöpfen?

Wenn diese Punkte stehen nehmt ihr euch am besten eine Rolle Krebband und klebt eure fertig geplantes Wohnprogram in den Koffer. Oder ihr klebt es auch der Garage auf. Stellt ruhig ein paar Sachen rein, um ein Raum Gefühl zu bekommen. Ihr werdet fest stellen, das ihr dann noch einiges umplant.

Ist dieser Schritt getan. Geht es an die Frage ,,Welches Holz nehm ich zum Bauen? Wichtig hierbei zu beachten ist

  • Gewicht
  • Stabilität
  • Farbe (geschmak)

Wir haben uns für Pappel Multipleck Platten entschieden. Es ist leicht und stabil. Wir haben mehre große Platten gekauft. Was Geld spart. Danach haben wir angfangen, die Schränke zuzuschneiden. Wir haben sie teilweise angeklebt und angeschraubt.

Die Küche
wurde ausschließlich durch die Euro-Kisten bestimmt. Wir haben uns welche
ausgesucht. Und um diese unsere Küche entworfen. Den Kühlschrank hatten wir ja
schon. In den Regalen ist eine Holzschiene vor den Kisten, damit diese nicht
hinaus fallen können. Die Küchen platte ist 85 cm lang.

Unser
Mülleimer ist eine Schublade, genau wie der Kühlschrank. Das sind die einzigen
Schubladen die verbaut sind.

Zwischen
Bett und Küche befindet sich unsere Sitzecke und unsere Stau Möglichkeiten. Sie
ist durch 2 Stufen erhöht. Unter ihnen befinden sich unsere Wassertanks. Die
beiden Sitze haben wir selber gebaut. Unter dem Sitzpolster ist genug Stauraum.
Die Sitzpolster wurden mit, aus unserem Portugal Urlaub, mitgebrachtes
Strandtuch entworfen. Und mit Schaumstoff ausgelegt. Sie haben  eine Größe von 50 cm. Hinter dem re. Sitz
befindet sich unser Kleiderschrank. Wir Regalböden die wir von vorne mit Gummibändern
bespannt haben. Zur Sicherung der Klamotten. Der letzte Regalboden wird durch
die Rückenlehen abgedeckt. Darunter befindet sich unser Wäschesack.

Das Bett ist
120cm x 90cm groß. Es ist fest verbaut. Am Fußende befindet sich ein Regal. Wo
wir ältliche Stromanschlüsse hingelegt haben. Um dort unsere Technische
Ausrüstung, zu laden.

Im Eingang
befindet sich rechts unsere Trocken- Trenn- Toilette. Die man mit einem Vorhang
verschließen kann. Der Spiegel der angebracht ist, dient als Schrank. Dafür
haben wir ein Stück von dem Alkoven benutzt.

Gegenüber
ist die Garderobe. Dieser Bereich lässt sich durch eine Ziamonika Tür, voneinander
trennen.

Aus dem Alkoven
haben wir einen Schrank gemacht.

An den
Wänden haben wir Kork- Wände angebracht. Zwei Stangen von Ikea. Ein Gewürzregal
und zwei Tafeln an den man etlichen Kram aufhängen kann.

Unter dem
Bett befindet sich unsere Garage. Die ebenfalls mit Euro-Kisten aufgestockt
ist. Ganz links ist ein Holz regal. Was ebenfalls durch Gummibänder gesichert
ist.

Auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaik Anlage mit 305pw. Diese liefert genug Strom. Unsere Standheitzung ist von Palnar.

Du gefällt was du siehst? Und du hast dich in das ein oder andere Teil verliebt. Wir haben alle Links zu unseren Produkten auf der Ausrüstung aufgelistet….




Verschiffung

Den Bulli auf einen anderen Kontinent zu bekommen. Möglich und nicht so kompliziert wie man erst mal denkt. Was ihr beachten müsst? Welche Spedition wir empfehlen würden. Erfahrt ihr hier.

Als erstes muss man sich klar werden wo es hin gehen soll. Und dann solltet ihr euch einen plan über eure Route machen. Wichtig dabei ist, das ihr vor eurem Endziel die möglichkeit habt, den Bulli wieder zurück zu Schiffen. Den niemand weis was unterwegs passiert. Es muss nicht mal sein, dass der geliebte Bus nicht mehr fährt. Sondern es kann auch sein, dass man selbst keine Lust mehr hat. Und da wäre es doch doof, wenn man den geliebten Bus nicht aus dem Land bekäme.

Ist dieser Umstand einmal geklärt, könnt ihr euch auf den Weg ins Internet machen. Als erste wird euch Seabridge angezeigt. Mit dieser Organisation haben wir ebenfalls verschifft.

  • Sie haben ein sehr gut ausgebautes Streckennetz. Auf allen 7 Weltmeeren.
  • Sie sind telefonisch und per email ereichbar
  • Antworten sehr schnell ( was hohe telefon kosten erspart)
  • Man bekommt eine Nachricht sobald sich igrendwas an Fahrplänen ändert
  • Sollte das gebuchte Schiff nicht fahren, schlagen sie ersatz vor
  • In Europa gibt es etliche Hafen zum verschiffen
  • du kannst online die kosten deine Bullis ausrechenen lassen umsonst
  • es werden auch geführte Touren angeboten
  • Es wird eine Reise Transportversicherung angeboten

Das sind die Gründe, weswegen wir Seabridge empfehlen würden. Ebenso wollen wir euch den genauen Ablauf einmal dastellen. Da ich nirgends im Internet etwas dazu finden konnten.

Abgabe Ort war bei uns Bremerhaven. Das Auto sollte gereinigt abgegeben werden. Wir hatten einen Termin bei der Rederei. Die das Fahrzeug inspiziert hat. Und einge Gegenstände die nicht im Fahrzeug bleiben durften ( da bekommt ihr eine Liste zugeschicht wo drauf steht was mit verschifft werden darf und was nicht) , bei denne wir uns nicht sicher waren. Wurden entfernd. Dann bekammen wir die Papiere um zum Pier zu fahren. Wo wir uns anmeldeten. Dann wurden wir abgeholt und fuhren dem Belader( Arbeiter) hinterher. Hubert wurde geparkt und wir verließen das Hafen Geläde wieder.

Ganze 2 Wochen und 5 Tage später, mit 2 tagen verspätung, kam Hubert im Hafen von Halifax an. Wir sollten Kontackt, mit der dort ansässigen Rederei aufnehmen. Diese Teilte uns mit das wir Freitag morgen unsere papiere abholen könnten. Telefon oder email Kontackt sind möglich.
Das Büro öffnete um 8:30. Wir waren die ersten. Dort händigt man uns die Papiere für den Zoll aus und man bezahlt das die letzten Gebürhen. Zoll und Rederei Kosten.

Dann gehts weiter zum Zoll. Dort brauch man einen Stemple für die bestätigtung der Einfuhr. Achtung sehr wichtig -diese Dokoument aufbewahren. Wichtig für ein und ausfuhr des Fahrzeugs!
Hier musste wir leider etliche Stunden warten. Als unser Fahrzeug freigegeben wurde und wir den Stämpel hatten, konnten wir zum Hafen.

In Halifax sind diese drei Anlaufpunkte sehr weit auseinander. Teilweise 40 km. Wir haben trotzdem alles mit Bus gemacht.

Der Hafen hat bis 16 Uhr geöffnet. Dort habe ich die Zoll Dokumente vorgezeigt. Und unser Fahrzeug wurde vorgefahren. Check Ab ob nichts beschädigt wurde. Schlüssel übergabe und wir hatten Hubert wieder.

Nehmt euch dafür einen ganzen Tag Zeit. Es kann teilweise sehr lange dauern. Aber es hat alle geklappt. Es war nichts kaputt oder weg. Wir sind sehr zufrieden.